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Stuttgart

Erster Auslandsbesuch von Minister Strobl führt nach Israel

Die erste Auslandsreise von Innenminister Thomas Strobl (CDU) führt nach Israel.

16.08.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. Zwischen dem 19. und dem 22. September besucht er Jerusalem und Tel Aviv. Er wird von einer 15-köpfigen Delegation begleitet, darunter sind Abgeordnete und Vertreter von Verbänden und Medien. Anlass der Reise ist die Feier zum 50-jährigen Bestehen der «Jerusalem Foundation». Strobl hatte sich nach Angaben seines Sprechers bewusst für das Land entschieden, um es als einzige Demokratie in der Region zu würdigen und seine Verbundenheit mit den in Deutschland lebenden Juden zu demonstrieren.

Bei der Feier will Strobl auch den Staatspräsidenten Reuven Rivlin treffen. Die vor 50 Jahren vom damaligen Jerusalemer Bürgermeister Teddy Kollek gegründete überparteiliche Stiftung soll Brücken bauen zwischen Juden, Arabern und Christen in Jerusalem. Zu den bislang rund 2000 geförderten Projekten gehören die Verbesserung kleiner Grünanlagen in Wohnvierteln bis hin zu weltweit bekannten Landmarken. Ziel ist, die Lebensqualität für alle Einwohner und in allen Wohnvierteln Jerusalems zu steigern. 2005 erhielt Ex-Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) den Teddy Kollek Preis der Stiftung.

Ein weiterer Programmpunkt ist ein Besuch beim Fraunhofer Projektzentrum für Cybersecurity an der Hebräischen Universität in Jerusalem, das die führende Einrichtung für angewandte Forschung für Sicherheit im Internet sowohl in Israel als auch weltweit werden soll. Strobl will auch Stef Wertheimer treffen, einen Unternehmer mit deutschen Wurzeln. Er wurde in Kippenheim bei Lahr geboren und gilt als reichster Mann Israels. Strobl wird auch in Yad Vashem der Opfer des Holocausts gedenken.

Baden-Württemberg hat im vergangenen Jahr Waren für fast 570 Millionen Euro nach Israel ausgeführt. Der größte Anteil entfiel auf Maschinen mit 167 Millionen Euro sowie auf Autos und Auto-Teile mit 117,4 Millionen. Der Import betrug gut 354 Millionen Euro - auch hier waren Maschinen mit 58,6 Millionen Euro der größte Einzelposten. Zwischen Main und Bodensee lebten Ende 2015 insgesamt 1325 Menschen mit israelischer Staatsangehörigkeit. Baden-Württemberg, besonders der Schwarzwald, steht als Urlaubsziel bei Israelis hoch im Kurs: 64 400 Gäste kamen 2015 aus Israel ins Land und buchten 251 000 Übernachtungen, wie das Statistische Landesamt mitteilte.

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16.08.2016, 07:16 Uhr | geändert: 16.08.2016, 09:30 Uhr
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