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Seltene Erkrankungen

Erster Ansatz für Therapie

Forscher veröffentlichen Studie zu Spinalparalyse.

27.02.2018

Von an

Am 28. Februar ist der Tag der Seltenen Erkrankungen. Bei der hereditären spastischen Spinalparalyse (HSP) handelt es sich um eine solche seltene Erbkrankheit, die zum Verlust von motorischen Nervenzellen führt. Langfristig nimmt sie betroffenen Patienten die Fähigkeit zu gehen.

Eine Möglichkeit zur Behandlung einer bestimmten Unterform dieser Erkrankung entwickelten vor kurzem Tübinger Wissenschaftler: In der bislang größten Patientenstudie weltweit beobachteten sie, dass der Cholesterinsenker Atorvastatin die Konzen-tration des Stoffwechselprodukts 27-Hydroxycholesterol im Blut um rund 30 Prozent senkt. Dieses Abbauprodukt ist bei den Patienten erhöht und spielt eine wichtige Rolle in der Krankheitsentstehung.

„Damit legen wir einen ersten Ansatz zur Ursachenbehandlung vor“, sagt der Neurologe und Erstautor Prof. Ludger Schöls über die jetzt in „Brain“ veröffentlichte Studie. „Bisherige Therapien zielten lediglich auf eine Linderung der Symptome ab.“ ST

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Erstellt:
27. Februar 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
27. Februar 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. Februar 2018, 01:00 Uhr

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