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S21

Erst Details, dann geht's ums Ganze

Etwa 150 Besucher verfolgen die Erörterung der Pläne für den künftigen Abstellbahnhof in Untertürkheim.

16.01.2020

Von DANIEL GRUPP

Stuttgart. Eine Grundsatzdebatte über Stuttgart 21 wollte Gertrud Bühler nicht schon am Mittwochmorgen am Beginn des Erörterungstermins zulassen. Erst solle über die Details des geplanten Abstellbahnhofs Untertürkheim und die Belastungen, die sich daraus ergeben, gesprochen werden. Bühler, Abteilungsleiterin im Regierungspräsidium, leitet den auf zwei Tage angesetzten Erörterungstermin zu dem etwa 150 Besucher in die Sängerhalle gekommen sind.

Zunächst ging es um Lärm sowie den Schutz von Wasser, Boden und Tieren. Zum Abschluss könne es unter dem Punkt „Planrechtfertigung“ um die Gesamtwürdigung von S21 gehen. Dazu werde auch ein Vertreter des Verkehrsministerium des Landes anwesend sein, sagte Bühler.

Projektgegner erklärten die Debatte über den Abstellbahnhof für überflüssig, weil das Fluchtkonzept für die Tunnel nicht funktioniere: „Da kommt keiner lebend raus. Damit ist das Projekt gescheitert“, forderte Ulrich Ebert vom Naturschutzverband erfolglos eine andere Agenda.

Stefan Kielbassa von der Bahn stellte dann die Planung für den ehemaligen Güterbahnhof vor, der zum Abstellbahnhof umgebaut wird. Dort sollen Züge auch gewartet und gereinigt werden. Für die Säuberung der Außenhülle wird eine rund 130 Meter lange Waschstraße gebaut. Der Abstellbahnhof ist für das S21-Konzept erforderlich, damit es im neuen Durchgangsbahnhof keine Verzögerungen gibt. Gegen den Umbau in Untertürkheim liegen 370 Einwendungen vor, über die an den Erörterungstagen diskutiert wird. Eine abschließende Bewertung nimmt das Eisenbahnbundesamt vor. Daniel Grupp

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Erstellt:
16. Januar 2020, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
16. Januar 2020, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Januar 2020, 06:00 Uhr

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