Heidelberg

Erneut Protest von Klimaschützern gegen Heidelbergcement

Am Donnerstag haben Klimaschützer und Menschenrechtsvertreter erneut gegen den Baustoffkonzern Heidelbergcement demonstriert.

06.05.2021

Von dpa/lsw

Teilnehmer verschiedener Menschenrechts- und Klimagerechtigkeitsgruppen. Foto: Uwe Anspach/dpa

Heidelberg. Nach Angaben des Veranstalters nahmen 150 bis 200 Menschen an der Aktion teil.

Anlässlich der Hauptversammlung des Unternehmens kritisierten Vertreter des Cemend-Bündnisses den C02-Ausstoß von Heidelbergcement. Überdies machten sie das Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen zum Beispiel in Togo und Umweltzerstörung etwa in Indonesien verantwortlich. In dem asiatischen Land drohe der Abbau von Kalkstein die Lebensgrundlage der bäuerlichen Bevölkerung zu zerstören.

Aktivisten der Organisation „Extinction Rebellion“ hatten bereits am Mittwoch die Zufahrt zum Werkgelände von Heidelbergcement in Leimen (Rhein-Neckar-Kreis) blockiert. Sie forderten einen wirksameren Klimaschutz von dem Unternehmen.

Das Heidelberger Unternehmen mit einem Umsatz von 17,6 Milliarden Euro im Jahr 2020 (2019: 18,9 Mrd Euro) sieht sich hingegen als Vorreiter beim Klimaschutz. Nach früheren Angaben plant der Baustoffkonzern, die Netto-CO2-Emissionen pro Tonne Zement bis 2030 im Vergleich zu 1990 um 30 Prozent senken. Bis spätestens 2050 will Heidelbergcement seine Vision eines CO2-neutralen Betons verwirklichen.

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Erstellt:
6. Mai 2021, 17:19 Uhr
Aktualisiert:
6. Mai 2021, 17:19 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. Mai 2021, 17:19 Uhr

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