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Bouffier, Klöckner und Laschet unterstützen Kandidatur

Ermunterung für Merkel

Einflussreiche CDU-Politiker haben Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, 2017 erneut als Spitzenkandidatin der Union anzutreten.

30.08.2016
  • GUNTHER HARTWIG

Berlin. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, einer von fünf stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU, hat sich dafür ausgesprochen, dass Angela Merkel bei der Bundestagswahl 2017 erneut als Spitzenkandidatin der Union antritt. Der „FAZ“ sagte Bouffier: „Ich halte es für richtig, dass Angela Merkel wieder als Kanzlerkandidatin antritt.“ Auch die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer sprach sich für eine weitere Kandidatur Merkels aus, weil die CDU-Vorsitzende „die Richtige“ sei.

Mit Armin Laschet und Julia Klöckner ermunterten zwei weitere CDU-Vize Merkel zum Weitermachen. Nordrhein-Westfalens CDU-Landeschef Laschet erklärte, sie führe das Land „mit Besonnenheit und klarem Kurs“ durch eine Zeit voller Krisen. „Damit dies so bleibt“, meinte er, „sollte Angela Merkel auch nach 2017 Bundeskanzlerin sein.“ Die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Klöckner betonte, sie könne sich keine andere Kanzlerkandidatin der Union vorstellen als Merkel.

Thomas Strobl, Baden-Württembergs CDU-Vorsitzender, hatte am Wochenende erklärt, die Kanzlerin wisse selbst am besten, wann der beste Zeitpunkt sei, ihre Kandidatur zu verkünden. Dies war allgemein so interpretiert worden, dass Strobl von einer erneuten Kandidatur Merkels nächste Jahr ausgehe. Die Kanzlerin hatte im ARD-Sommerinterview am Sonntag wie schon mehrfach zuvor erklärt, sie werde ihre Entscheidung über eine erneute Kanzlerkandidatur „zum gegebenen Zeitpunkt“ der Öffentlichkeit mitteilen.

Der „Spiegel“ hatte am Wochenende gemeldet, Merkel wolle ihren Entschluss über eine mögliche Kandidatur 2017 erst Anfang kommenden Jahres verkünden. Grund sei die bisherige Weigerung der CSU, Merkel als gemeinsame Kanzlerkandidatin der Union zu unterstützen. Demgegenüber berichtete die „Bild“-Zeitung gestern, Merkel wolle bereits auf dem Dezember-Parteitag der CDU bekanntgeben, dass sie wieder antritt, um ihr Ergebnis bei der Wiederwahl als CDU-Vorsitzende zu verbessern.

In der Union gehen viele fest davon aus, dass Merkel erneut antritt. Andere meinen, die Bundeskanzlerin werde mit Ablauf dieser Wahlperiode aufhören, halte die Nachricht aber zurück, um nicht zu lange als „lahme Ente“ zu gelten. Hingewiesen wird zudem darauf, dass Merkel-Gatte Joachim Sauer im April 2017 bereits 68 Jahre alt werde. Eine zweijährige Forschungsprofessur an der Humboldt-Universität in Berlin, die er nach Erreichen der Altersgrenze vergangenes Jahr angetreten habe, ende für den Chemie-Professor just im September 2017, wenn auch die Bundestagswahl stattfindet.

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30.08.2016, 06:00 Uhr
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