Wetter

Erhöhte Pegelstände: Hochwassergefahr am Bodensee steigt

Die Regenfälle und Unwetter der letzten Tage und Wochen lassen den Wasserstand am Bodensee steigen. Die Fünf-Meter-Marke wurde überschritten. An den Promenaden hinterlässt der Pegelstand Spuren.

10.06.2024

Von dpa

Menschen vergnügen sich am Fluss, der bei Hochwasser über die Ufer getreten ist. Foto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa/Symbolbild

Menschen vergnügen sich am Fluss, der bei Hochwasser über die Ufer getreten ist. Foto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa/Symbolbild

Nach den Regenfällen der vergangenen Tage ist der Wasserstand am Bodensee deutlich erhöht. In Konstanz wurde laut Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg am Montag der Pegelstand von fünf Metern überschritten. Uferwege wurden laut der Stadt Konstanz vorsorglich schon am Sonntag gesperrt.

In der schweizerischen Bodensee-Gemeinde Gottlieben bei Kreuzlingen im Kanton Thurgau wurde der Seeweg überflutet, auch in Gebäude war laut Mitteilung Wasser gedrungen. In Bregenz an der österreichischen Bodensee-Seite wurden laut Stadt vorsorglich Wellenbrecher aus Beton am Ufer angebracht.

Der Wasserstand in Konstanz erreichte am Montag um die 5,06 Meter. In der vergangenen Woche waren es noch etwa 4,90 Meter, die Woche davor 4,20 Meter. Ab einem Pegelstand von um die 5,20 Meter muss die Autofähre Konstanz-Meersburg Container als Ballast mitnehmen, damit sie tiefer im Wasser liegt, wie ein Sprecher der Konstanzer Stadtwerke erklärte. Nicht alle sechs Fährschiffe wären demnach davon betroffen, sondern nur die etwas älteren Modelle.

Mit Aushub gefüllte Container stünden schon im Konstanzer Hafen bereit. „Wir werden gucken müssen, ab wann es so weit ist.“ Am Montag seien noch alle Fahrzeuge problemlos auf die Fähre gekommen. Nur für tiefergelegte Autos seien die Rampen, über die die Autos und Lastwagen auf die Fähre fahren, wegen des höheren Wasserstandes nach wie vor zu steil. Tiefergelegte Autos können schon jetzt nicht mehr mitfahren. Für die kommenden Tage rechnen die Kommunen damit, dass sich die Lage wieder etwas entspannt.

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Erstellt:
10.06.2024, 16:06 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 46sec
zuletzt aktualisiert: 10.06.2024, 16:06 Uhr

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