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Ausbildung

Erfolg steht nicht an erster Stelle

Junge Menschen bewerten ihre Job-Aussichten positiv. Von der Auswahl sind sie aber überfordert.

06.09.2017
  • DPA

Berlin. Zuversichtlich, leistungsbereit – und zuweilen mit der Berufswahl überfordert: Dieses Bild zeichnet eine neue Studie von jungen Menschen in Deutschland. Angesichts der robusten Wirtschaftslage und sinkender Bewerberzahlen bewerten die 15- bis 24-Jährigen ihre Job-Aussichten immer besser. Sie glauben, dass sich Leistung lohnt und dass die Aufstiegschancen gut oder sehr gut sind. Doch sie gehen die Berufswahl nicht so planvoll und zielstrebig an wie frühere Generationen. Das geht aus eine repräsentativen Allensbach-Umfrage hervor, die die Restaurantkette McDonald's vorlegte.

„Insgesamt blickt die junge Generation optimistisch in die Zukunft und ist trotz der guten wirtschaftlichen Lage in Deutschland leistungsbereit“, hieß es. Zugleich haben berufliche Ziele an Stellenwert verloren, wie die Studie feststellt. Zwar wollten die meisten jungen Menschen Spaß bei der Arbeit und eine sichere Stelle. Wichtiger als Erfolg im Beruf sei es ihnen aber, das Leben zu genießen, sich Hobbys zu widmen und sich selbst zu verwirklichen – mit zunehmender Tendenz.

Vom Schulabschluss bis zum Berufseintritt dauere es heute für viele etwa zehn Jahre, erklärte der Sozialwissenschaftler Klaus Hurrelmann. Viele fühlten sich unzureichend über berufliche Perspektiven informiert und mangelhaft auf das Berufsleben vorbereitet. Unsicher mache auch, dass sich Ausgangsbedingungen schnell änderten. dpa

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06.09.2017, 06:00 Uhr
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