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Stuttgart

Entscheidung im «Zementmord»-Fall

Wird der letzte noch inhaftierte Haupttäter im sogenannten Zementmord-Fall elf Jahre nach der Bluttat bis auf Weiteres weggeschlossen oder abgeschoben? Diese Frage beantwortet heute das Landgericht Stuttgart mit einem Urteil.

11.04.2018

Von dpa/lsw

Der Hauptangeklagte sitzt rechts in einem Gerichtssaal vor seinen Richtern. Foto: Roland Böhm/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Die Staatsanwaltschaft denkt, dass der heute 29 Jahre alten Mann auch nach zehn Jahren Haft noch so gefährlich ist, dass er nicht frei kommen darf.

Oberstaatsanwalt Albrecht Braun hält schwerste Gewalt für «sehr wahrscheinlich». In der Sicherungsverwahrung müssten die Therapien nachgeholt werden, denen sich der 29-Jährige stets verschlossen habe. Verteidigerin Buket Yildiz-Özdemir hingegen sprach sich für die Freilassung aus. Auflagen wie eine elektronische Fußfessel, begleitet von Therapien, machten eine Kontrolle auf Schritt und Tritt möglich.

Kommt der 29-Jährige frei, soll er in die Türkei - die Heimat seines Vaters - abgeschoben werden. Er war 2008 zur höchstmöglichen Jugendstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. 2007 hatte er mit zwei Komplizen einen 19-jährigen Gymnasiasten in einen Hinterhalt gelockt und erschlagen. Seine Leiche zerstückelten sie, betonierten die Teile in Blumenkübel ein und versenkten sie im Neckar.

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Erstellt:
11. April 2018, 08:26 Uhr
Aktualisiert:
11. April 2018, 00:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. April 2018, 00:20 Uhr

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