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Stichwort · Bayern und Russland

Enge Kontakte nach Moskau

04.02.2016

Von DPA

Denkt man an die Geschichte der bayerisch-russischen Beziehungen, ist vor allem ein Ereignis im Gedächtnis geblieben: der legendäre Flug des Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß nach Moskau Ende 1987. Zusammen mit Edmund Stoiber, Theo Waigel und anderen CSU-Größen flog er zum kommunistischen Parteichef Michail Gorbatschow. Das Flugzeug steuerte Strauß selbst. Mit fast leerem Benzintank und bei Nebel und Schnee landete er das Flugzeug damals auf dem eigentlich gesperrten Moskauer Flughafen.

Stoiber war während und auch nach seiner Amtszeit öfter in Moskau, zu Kremlchef Wladimir Putin hat er beste Kontakte. Er hat das neue Treffen Putins mit Ministerpräsident Horst Seehofer eingefädelt.

Seehofer selbst war 2011 schon einmal in Moskau - und sprach auch mit Putin, der aber damals nicht Präsident, sondern Regierungschef war.

Heute gibt es vielerlei politische, wissenschaftliche und kulturelle Kontakte zwischen Bayern und Russland. Insbesondere mit der Stadt Moskau pflegt der Freistaat eine relativ enge Partnerschaft.

Russland ist auch ein wichtiger Handelspartner Bayerns: Im Jahr 2014 lag das Handelsvolumen bei rund 10 Milliarden Euro. Der Freistaat führte Waren im Wert von gut 6 Milliarden Euro aus Russland ein. Hauptimportgüter sind Rohstoffe wie Öl und Erdgas. Wichtigste bayerische Ausfuhrgüter sind vor allem Fahrzeuge und Maschinen.

Rund 1700 bayerische Firmen pflegen Geschäftsbeziehungen zu Russland. Mehr als die Hälfte der deutschen Großinvestoren in Russland kommt aus Bayern, darunter sind Unternehmen wie Siemens und Pfleiderer.

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Erstellt:
4. Februar 2016, 08:30 Uhr
Aktualisiert:
4. Februar 2016, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 4. Februar 2016, 08:30 Uhr

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