Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Karlsruhe

Energiesteuer, Fälscher, Schwarzarbeit: Milliarden für Zoll

Kampf gegen Schwarzarbeit, Plagiate oder illegale Medikamente - das Hauptzollamt Karlsruhe hat im vergangenen Jahr wieder jede Menge Steuersünder und Fälschungen aufgespürt.

18.04.2018

Von dpa/lsw

Banknoten von 50, 20 und 10 Euro. Foto: Jens Wolf/Archiv dpa/lsw

Karlsruhe. 2017 stellten die Zöllner in 1305 Fällen gefälschte Waren sicher, darunter Diätdrinks, Handtaschen, Kleidung oder Handys. Wer im Internet das vermeintliche Schnäppchen bestellt, könne böse erwachen, betonte eine Zoll-Sprecherin am Mittwoch. Entdeckt der Zoll im Postpaket einen gefälschten Sportschuh, wird der eingezogen. Das gezahlte Geld ist weg, und ein Strafverfahren droht auch.

Nach Überprüfungen von 1741 Arbeitgebern durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit wurden 4230 Strafverfahren abgeschlossen und Geldstrafen von knapp 1,3 Millionen Euro verhängt. Die Freiheitsstrafen summieren sich auf 35 Jahre. Bei Ordnungswidrigkeiten kamen bei 1814 abgeschlossenen Verfahren rund 800 000 Euro an Geldbußen zusammen. Eine Branche besonders herausheben will das Hauptzollamt nicht: «Schwarze Schafe gibt es in jeder Branche», sagte die Sprecherin.

Wegen der Energiesteuereinnahmen ist das Hauptzollamt Karlsruhe das einnahmenstärkste Baden-Württembergs. Es erwirtschaftete im vergangenen Jahr etwa sechs Milliarden Euro Einnahmen an Steuern und Zöllen. Die Zuständigkeit reicht vom Kreis Freudenstadt im Süden bis zum Rhein-Pfalz-Kreis im Nordwesten und dem Neckar-Odenwald-Kreis im Nordosten.

Zum Artikel

Erstellt:
18. April 2018, 14:04 Uhr
Aktualisiert:
18. April 2018, 13:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. April 2018, 13:20 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+