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AUS DER REGION

Emma sorgte für Wirbel

Das Sturmtief Emma fegte am Samstag über die Region hinweg: In einigen Gegenden hatten Feuerwehr und Polizei gut zu tun. Der größte Schaden entstand in Albstadt: Dort kippte ein 125 Meter langes Baugerüst um.

02.03.2008

Viel Arbeit hatten Polizei und Feuerwehr im Schwarzwald: In Freudenstadt gingen schon am Samstagmorgen kurz nach 6 Uhr die ersten Meldungen über umgestürzte Bäume ein. Ab 9 Uhr standen die Telefone bei der Rettungsleitstelle und den Polizeirevieren Freudenstadt und Horb nicht mehr still. Beim Polizeirevier Freudenstadt gingen alleine 100 Notrufe ein, hauptsächlich wegen umgestürzter Bäume. Gegen 12 Uhr flaute der Sturm merklich ab.
Fallende Bäume verursachten insgesamt drei Verkehrsunfälle, verletzt wurde niemand. Es entstand dabei allerdings Sachschaden in Höhe von rund 18.000 Euro. Die Feuerwehren im Landkreis mussten zu 23 Einsätzen ausrücken, darunter zu fünf abgedeckten Hausdächern. Die Straßenmeistereien aktivierten ihre in Bereitschaft stehende Belegschaft. Sie räumten den Tag über die blockierten Straßen frei. Um 17 Uhr wurde die letzte gesperrte Straße, die B 294 zwischen Freudenstadt und Besenfeld, wieder für den Verkehr freigegeben.

Die Polizei in Tübingen meldete insgesamt 15 Einsätze, an denen teilweise auch die Feuerwehr und die Stadtwerke beteiligt waren. Durch umgestürzte Bäume, Straßenlaternen und Bauzäune wurden insgesamt drei Autos beschädigt. In Tübingen schleuderte der Wind ein Fahrrad sowie einen Auto-Anhänger auf zwei Autos.

Der größte Sachschaden im Kreis Tübingen in Höhe von etwa 30.000 Euro entstand in Rottenburg: Dort wurde ein Flachdach abgedeckt. Am Dom lösten sich Dachziegel, die ein Auto beschädigten. Verletzt wurde niemand.

Im Kreis Reutlingen gab es kaum größere Schäden durch Emma: In Pfullingen wurde ein Anhänger gegen ein Fahrzeug geschleudert, er blieb mit der Deichsel im Fahrzeug stecken. Vereinzelt wurden Bäume umgeknickt, besonders auf der Albhochfläche bei Trochtelfingen und Hohenstein. Feuerwehr und Straßenmeisterei konnten die Fahrbahnen jedoch wieder schnell freiräumen. Auch durch kurzfristige starke Schnee- und Graupelschauer ergaben sich keine Verkehrsbehinderungen oder Unfälle.

In Stuttgart musste die Polizei ebenfalls öfter eingreifen: Nach heftigen Sturmböen, begleitet von Schnee- und Graupelschauern, wurden die Beamten am Samstag zu
rund 100 Einsätzen gerufen. Schwerpunkt bildete die Zeit zwischen 9 und 11 Uhr mit 55 Anrufen. Durch herunterfallende Gegenstände wurden mindestens 15 Autos beschädigt, an zehn Hausdächern oder Kaminen entstanden ebenfalls Schäden.
Die Höhe des Gesamtschadens lässt sich derzeit noch nicht beziffern, verletzt wurde niemand.

Rund um Albstadt kam es durch die teilweise orkanartigen Windböen zu Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume und herabfallende Dachziegel. So musste die Wilhelmstraße in Albstadt-Onstmettingen wegen herabfallender Dachziegel zeitweise gesperrt werden. Umgefallene Bäume mussten inner- und außerorts beseitigt werden. Hoher Sachschaden entstand im Industriegebiet „Vor dem Weißen Stein“ in Albstadt-Tailfingen. Hier drückte der Sturm an einem Rohbau ein ca. 125m langes Baugerüste um: Der Baufirma entstand ein Schaden von mindestens 100.000 Euro.


Emma sorgte für Wirbel
30.000 Euro Schaden: In Rottenburg wurde dieses Dach abgedeckt.

Emma sorgte für Wirbel
Emma kündigte sich, wie hier an der Alleenbrücke vor dem Wildermuth-Gymnasium in Tübingen, durch heftige Regen- oder Graupelschauer an.

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02.03.2008, 12:00 Uhr
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