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New Hartford

Eltern prügeln Sohn in einer Kirche zu Tode

In den USA soll eine Kirche Schauplatz eines schrecklichen Verbrechens geworden sein. Haben dort Eltern ihren eigenen Sohn totgeschlagen?

16.10.2015
  • DPA

New Hartford Eine Freikirche in New Hartford im US-Bundesstaat New York: Dort sollen Eltern ihren eigenen Sohn zu Tode geprügelt haben. Er wurde 19 Jahre alt. Der Polizeichef des Ortes, Michael Inserra, sagte am Mittwoch (Ortszeit) vor der Presse: "Lucas und sein Bruder wurden in der örtlichen Word of Life Church stundenlang geschlagen." Angeblich sollten sie ihre Sünden bekennen und um Vergebung bitten. Christopher, der 17-jährige jüngere Bruder, überlebte das Martyrium schwer verletzt.

Insgesamt wurden einschließlich der Eltern (65 und 59 Jahre alt) sechs Verdächtige festgenommen und angeklagt, darunter auch eine Schwester der Opfer. Alle plädierten auf nicht schuldig. Die Polizei sagte, möglicherweise würden im Zuge der Ermittlungen noch mehr Personen angeklagt.

Nach Schilderungen der Ermittler haben sich die Mitglieder der Kirche mit den beiden jungen Männern nach einem Gottesdienst in der Nacht zu Montag zu einer so genannten Beratungssitzung zurückgezogen. Dort geschahen die Verbrechen. Im Bauch, am Rücken, im Unterleib und an den Oberschenkeln: Die Polizei berichtete, Lucas und Christopher hätten schwerste Verletzungen und Brüche erlitten - durch Fäuste und Fußtritte.

Polizei und Staatsanwaltschaft wollten keine Fragen zu weiteren Details beantworten. "Wir vermuten nicht, dass die Eltern ihren Sohn umbringen wollten", sagte Bezirksstaatsanwalt Scott McNamara. "Aber wir vermuten, dass sie ihn ernsthaft verletzten wollten." Lucas sei von Familienmitgliedern am Montagmittag ins Krankenhaus gebracht worden - dort wurde sein Tod festgestellt. Christopher wurde erst nach stundenlanger Suche im zweiten Stock der Kirche gefunden, einer früheren Schule. Seine Eltern hatten der Polizei nicht sagen wollen, wo sich ihr Sohn befindet.

Nachbarn der Familie berichteten dem Fernsehsender CBS, die jungen Männer hätten "nicht wie normale Teenager" leben dürfen. Die beiden seien gezwungen gewesen, täglich zwei Stunden in der Bibel zu lesen.

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16.10.2015, 12:00 Uhr
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