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Abschied

Eloquent, analytisch und fair

Er hat viele Karrieren von Politikern und Funktionären verfolgt, unzählige Entwicklungen analysiert und begleitet. Nun geht unser Korrespondent Gunther Hartwig in den Ruhestand.

03.02.2018

Von GUIDO BOHSEM

Berichtete fast 30 Jahre lang aus Bonn und Berlin als Korrespondent für die SÜDWEST PRESSE: Gunther Hartwig, neben ihm sein Sohn Kai. Foto: Lars Schwerdfeger

Berlin. Wer wie Gunther Hartwig für die SÜDWEST PRESSE fast 30 Jahre lang Bundespolitik beobachtet, beschrieben und analysiert hat, war Zeuge von vielen Premieren. Beim großen Abschiedsfest für den langjährigen SWP-Korrespondenten in Bonn und Berlin holte ihn eine dieser Premieren ein. Denn auch die Ulmer Abgeordnete Ronja Kemmer (CDU) kam Donnerstagabend in die festlich geschmückten Räume der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft. Eben Hartwig war es, der über die erste Rede der damals jüngsten Abgeordneten des Bundestags geschrieben hatte. „Deshalb bin ich natürlich sehr gerne gekommen.“ Sie sollte nicht die einzige sein.

Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU), Bundestags-Vizepräsident Thomas Oppermann (SPD), Sportschau-Moderatorin Jessy Wellmer, Grünen-Wirtschaftsexpertin Kerstin Andreae, SPD-Landeschefin Leni Breymaier und viele, viele mehr waren da, journalistische Weggefährten, Sprecher von Parteien, Fraktionen und Ministerien und natürlich auch Marlies Hartwig und die Kinder Nina und Kai.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte es sich nicht nehmen lassen, Hartwig zum Abschied aus dem Berufsleben einen langen Brief zu schreiben. „Wenn ich von verantwortungsbewussten Journalisten spreche, dann kommt mir jemand wie Sie in den Sinn. Menschen mit den notwendigen Informationen zu versorgen, ihnen aber Raum zu lassen für die eigene Meinung. Das macht für mich guten Journalismus aus“, lobte er Hartwig, dessen erster Artikel am 28. Februar 1967 in der Krefelder Lokalausgabe der Westdeutschen Zeitung erschien. Auch die Chefredakteure des Tagesspiegels und der SÜDWEST PRESSE, Stephan-Andreas Casdorff und Ulrich Becker, würdigten ihn als kritischen, aber stets fairen Korrespondenten. Zur Ruhe setzen will sich der leidenschaftliche Journalist und Schreiber Hartwig nicht, sondern gelegentlich weiter für die SÜDWEST PRESSE berichten, auch über unpolitische Dinge und vielleicht sogar Premieren.

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Erstellt:
3. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
3. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. Februar 2018, 06:00 Uhr

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