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Elliot, der Drache

Elliot, der Drache

Neuverfilmung des Disney-Klassikers von 1977 über die Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Drachen.

Elliot, der Drache

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Pete's Dragon
USA 2016

Regie: David Lowery
Mit: Bryce Dallas Howard, Oakes Fegley, Wes Bentley, Robert Redforf

102 Min. - ab 6 Jahren

Tagblatt-Wertung

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22.10.2016
  • Klaus-Peter Eichele

Ein Ungeheuer zum Knuddeln, wie in dem Disney-Kindermusical „Elliot, das Schmunzelmonster“ aus den 1970-er Jahren, ist die Titelfigur immer noch. Allerdings schlägt die Neuverfilmung deutlich ernsthaftere Töne an als das bloß niedliche Original. Gleich zu Beginn verliert der fünfjährige Pete bei einem Autounfall auf der Fahrt in den Urlaub seine Eltern. Ganz allein steht das Kind nun in einem riesigen Wald, wo es vor wilden Tieren wimmelt. Doch flugs findet sich ein Beschützer in Gestalt eines (diesmal am Computer designten) Drachen, der Pete buchstäblich unter seine Fittiche nimmt.

Sechs Jahre lang haben der Heranwachsende und das gutherzige Ungetüm in der Wildnis viel Spaß miteinander, ehe Pete zufällig von einer Försterin entdeckt und in die Zivilisation zurückverfrachtet wird. Dort ist der verwahrloste Bub hin- und hergerissen zwischen den Annehmlichkeiten, die die menschliche Gemeinschaft bietet, und seiner Sehnsucht nach Elliot und der Freiheit in der Wildnis. Parallel weckt das sich verbreitende Gerücht, im Wald lebe ein Drache, den Jagdinstinkt einer Gruppe von Holzfällern, die das vermeintliche Monster einfangen und zur Zirkusattraktion degradieren wollen. Diese Rechnung haben sie freilich ohne Pete, seiner neuen Spielgefährtin und deren verschrobenem Großvater (Robert Redford) gemacht, der vor Jahrzehnten selbst einmal dem Drachen begegnet war.

Trotz der technischen und inhaltlichen Generalüberholung der Geschichte vertraut Regisseur David Lowery doch auch altmodischen Werten. Statt ein Fantasy-Feuerwerk abzubrennen, feiert der Film im meist ruhigen Erzählduktus die (kindliche) Fantasie, die seelische Wunden heilen kann – aber irgendwann auch wieder der Wirklichkeit Platz machen muss.

Spannendes Kinderabenteuer mit Öko-Touch – vor allem aber eine Hymne an die Kraft der Fantasie.

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22.10.2016, 12:29 Uhr
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