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Eisenmann will zurück an die Spitze
Freude über Leuchtturmprojekt: Ministerin Eisenmann (CDU). Foto: dpa
Bildung

Eisenmann will zurück an die Spitze

Das geplante Exzellenz-Gymnasium ist nur ein Baustein zur Stärkung der MINT-Fächer.

25.11.2017
  • ROLAND MUSCHEL

Stuttgart. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) stärkt an den Schulen die „MINT-Fächer“ Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Schulabgänger mit entsprechendem Profil werden von der heimischen Industrie händeringend gesucht. „Die Wirtschaft diktiert nicht, was wir machen. Denn die Bedarfe der Wirtschaft ändern sich“, sagte Eisenmann der SÜDWEST PRESSE. „Aber wir brauchen eine gewisse Marktorientierung. Wir wollen, dass die Schulen den Anforderungen der Zeit entsprechen und die Schüler sie ausbildungsreif verlassen.“

Der neueste Schritt zur Stärkung der MINT-Fächer ist das geplante Exzellenz-Gymnasiums in Bad Saulgau mit entsprechender Ausrichtung. Das Curriculum ist unter Beteiligung des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, der Firmen Aesculap und Mahle sowie der Unis Tübingen und Ulm und dem Schülerforschungszentrum Bad Saulgau entstanden.

Die Zustimmung zur Grundsatzentscheidung im Kabinett am Dienstag gilt als sicher. „Ich freue mich, dass wir das Leuchtturmprojekt jetzt auf den Weg bringen können. Wir haben in Bad Saulgau beste Voraussetzungen und mit der ehemaligen ,Japanischen Schule‘ auch einen geeigneten Standort“, sagt Eisenmann.

Hochbegabte rücken nach vorn

Ihr geht es dabei einerseits konkret um die Wiederbelebung der Hochbegabtenförderung im Land mit neuem MINT-Fokus. „Baden-Württemberg war bis 2010 Vorreiter im Bereich der Hochbegabtenförderung. Jetzt wollen wir zurück an die Spitze. In den letzten fünf Jahren standen andere Themen im Vordergrund.“

Das Potenzial für das „MINT-Exzellenzgymnasium“, wie das Projekt in der Kabinettsvorlage genannt wird, schätzt Eisenmann auf landesweit 600 bis 700 hochbegabte Schüler pro Jahrgang ein. Auf wie viele Schüler das geplante Internat in Landesträgerschaft für die Oberstufenklassen 10 bis 12 ausgelegt wird, ist noch offen, ebenso der Beginn des Schulbetriebs. Zunächst muss das dafür vorgesehene Gebäude saniert werden.

Andererseits geht es um mehr. „Das Exzellenz-Gymnasium ist zentraler Baustein einer Gesamtstrategie, zu der der Ausbau des Informatik-Unterrichts, die Einführung des verpflichtenden Unterrichtsfachs Wirtschaft und die Stärkung der MINT-Fächer in der Oberstufe aller Gymnasien gehören“, sagt Eisenmann. „Wir wollen wichtige Fächer wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowohl in der Breite als auch an der Spitze mit unseren Initiativen stärken.“ Roland Muschel

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25.11.2017, 06:00 Uhr
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