Aktivismus in Rottenburg

Einsatz für eine Stadt ohne Tierleid

Tierrechtler übergaben eine Petition gegen den Schlachthof an die Rathausspitze.

31.07.2021

Von lc & koe

„Animal Save“-Aktivist Marco Colicchio überreicht Oberbürgermeister Stephan Neher (vorne, Mitte) die Petition der Initiative „Rottenburg für Tiere“. Links im Bild: Bürgermeister Thomas Weigel. Bild: Loredana Columbo

„Es geht nicht um etwas Sentimentales, es geht um die Zukunft unserer Erde“, mit diesen Worten übergab Marco Colicchio von der Initiative „Rottenburg für Tiere“ Oberbürgermeister Stephan Neher am Dienstag eine Petition. Durch die Petition wollen die Aktivisten, die seit 2020 in Rottenburg aktiv sind, einen Termin mit dem Gemeinderat erhalten, um an der Debatte um einen neuen Schlachthof beteiligt zu werden. „Wir wollen helfen Alternativen zu finden, die dem Planeten guttun und ihn nicht zerstören“, so Colicchio. Die Stimmen der Aktivisten und der vielen Veganer, die seit Jahren auf tierische Produkte jeder Art verzichten, solle gehört und Rottenburg eine tierleidfreie Stadt werden.

Neher sagte: „Tierwohl soll in den Vordergrund des Schlachthofes rücken, das ist eins der wichtigsten Ziele.“

„Wir wollen unsere Ansicht mit Liebe, Geduld und Würde vermitteln“, so Colicchio. „Es ist ein langsamer Prozess, die Leute davon zu überzeugen, dass sie auf tierische Produkte verzichten sollten, für ihre eigene Gesundheit und für die der Erde.“ Bis 29. Juli haben 1140 Personen die Petition unterschrieben. Laut Colicchio stammen 90 Prozent der Unterzeichner aus dem Postleitzahlengebiet 7, das sich von Sinsheim und Aalen im Norden bis Konstanz und Lörrach im Süden Baden-Württembergs erstreckt.

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Erstellt:
31. Juli 2021, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
31. Juli 2021, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2021, 01:00 Uhr

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