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Land am Rand

Einmal Dorsten und zurück

06.04.2018

Von ALFRED WIEDEMANN

Immer wissen, wo mein Paket steckt, hilft leider nicht, wenn es dann doch nicht ankommt. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Ulm. Früher war nicht alles besser. Beispiel Paketversand. Einst wusste man manchmal gar nicht, dass man ein Paket gar nicht bekommen hat, weil man nicht wusste, dass eines unterwegs war.

Heute gibt es die Sendungsverfolgung per Internet. Da muss man nur eine Nummer eingeben, um zu sehen, was mit seinem Paket passiert. Zum Beispiel am Mittwoch, 14:34 Uhr: Dorsten, Deutschland. „Die Sendung wurde im Start-Paketzentrum bearbeitet“, ist zu lesen. Bestellt in Ulm, folgt am Donnerstag um 3:39 Uhr der nächste Internethinweis: Günzburg, Deutschland. „Die Sendung wurde im Ziel-Paketzentrum bearbeitet.“ Dann der Schreck: Donnerstag, 8:37: „Die Sendung wurde falsch vorsortiert und wird nun erneut bearbeitet.“

Der nächste Eintrag dann am Freitag, 10:01 Uhr, nur noch mit der vagen Ortsangabe „Deutschland“: „Die Sendung wurde falsch vorsortiert und wird nun erneut bearbeitet.“ Übers Wochenende passiert natürlich nichts. Montags Aufatmen, eine neue Info: 19:47, wieder Günzburg: „Aufgrund einer Beschädigung verzögert sich der Transport.“ Da wurde wohl zu heftig vorsortiert, macht aber nichts, denn von Günzburg nach Ulm ist es nicht mehr weit. Am Dienstag ist die „geringfügig beschädigte Sendung nachverpackt“, Hurra! „Bearbeitung im Start-Paketzentrum.“ Endlich, morgen kommt das Paket an!

Leider wird daraus nichts: Am Mittwoch war das Paket wieder in Dorsten. „Erfolgreich zugestellt.“ Leider beim Absender, nicht beim Empfänger. Tolle Sache, so eine Sendungsverfolgung. Alfred Wiedemann

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Erstellt:
6. April 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
6. April 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. April 2018, 06:00 Uhr

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