Früher Winter hat keine dramatische Folgen

Einige Bäume hielten dem Schnee nicht stand

Der Wintereinbruch hat im Kreis Tübingen bis Sonntagmittag keinen großen Schaden angerichtet. Nicht ganz so entspannt war die Lage im Kreis Reutlingen.

28.10.2012

Von tol

Wintereinbruch im Kreis Tübingen: Hier die Waldstraße in Mössingen-Belsen.

Wintereinbruch im Kreis Tübingen: Hier die Waldstraße in Mössingen-Belsen.

Einige Bäume in der Nähe von Straßen hielten dem verfrühten Schnee nicht stand und stürzten um, so auf der B 464 in der Nähe von Bebenhausen, in der Starzacher Gegend, zwischen Weilheim und Kressbach und im Rammert zwischen Ofterdingen und Dettingen. Die Fahrbahnen wurden durch die Straßenmeisterei Rottenburg wieder frei gemacht. Zu Verkehrsbehinderungen kam es kaum. Bei zwei kleineren witterungsbedingten Unfällen entstand Sachschaden in Höhe von 5000 Euro. Die beteiligten Fahrzeuge waren trotz der winterlichen Witterung nur mit Sommerreifen ausgerüstet.

Schlittenfahren im Oktober, ein seltenes Vergnügen.

Schlittenfahren im Oktober, ein seltenes Vergnügen.

Im Kreis Reutlingen führte der starke Schneefall dagegen bis in die Tallagen zum Teil zu massiven Verkehrsbehinderungen. Über den gesamten Samstag kam es infolge der winterlichen Witterung zu zahlreichen Verkehrsunfällen, bei denen es jedoch größtenteils keine Verletzten gab. Auch hier hatten viele Fahrer die Witterung falsch eingeschätzt und waren noch auf Sommerreifen unterwegs. Etliche Auto kamen nicht mehr vorwärts oder rutschen von der Straße. Bis zum Sonntagmorgen mussten Polizei und Feuerwehren ständig wegen abgebrochener Äste oder umgeknickter Bäume ausrücken. Teilweise wurden auch Strom- und Telefonleitungen beschädigt, einige Straßen mussten deswegen kurzzeitig gesperrt werden.

Eine ganze Seite mit Bildern zum Wintereinbruch gibt es am Montag im SCHWÄBISCHEN TAGBLATT.