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Beteiligung

Einfach, grün und naturnah am Neckar

Esslingen möchte den Park am Ufer umgestalten. Dazu sollen die Bürger Wünsche und Ideen einbringen.

21.10.2019

Von DIANA BIRK

Michael Höger (Mitte) erläutert den Bürgern die Pläne für den Park am Flussufer. Foto: Diana Birk

Esslingen. Der Park am Esslinger Neckarufer soll umgestaltet werden. Die Stadt möchte die Bürger über die verschiedenen Konzepte informieren. Dazu dienen neben Infoständen auch Stadtspaziergänge. Experten führten die Teilnehmer an verschiedene Stellen, bei deren Gestaltung die Meinung der Bürger gefragt ist.

Generell lautet das Konzept des Neckarparks: grün, einfach und naturnah. Der Umbau soll im Jahr 2021 beginnen. Im Januar 2020 soll noch eine Dialogwerkstatt mit Bürgern stattfinden. Der jetzige Rundgang begann auf der Pliensaubrücke, verlief entlang der Gleise und endete an der Neckarspitze. Die Landschaftsarchitektin Luisa Vogel erklärte auf der Brücke, dass der Weg zum Merkelpark auf einer Ebene bleiben solle. „Der Turm wird dann etwas freigelegt. Dadurch entsteht eventuell ein Platz, der für den Bau einer Freitreppe genutzt werden kann.“ Daraus könne ein Ort für Treffen und für Veranstaltungen werden. Michael Höger vom Grünflächenamt erklärte, dass an den Mauern am Neckar die dort lebenden Eidechsen geschützt werden müssten. „Bisher wurden schon über 750 Tiere umgesetzt.“

Priorität habe der Radschnellweg. Darüber wird derzeit mit dem Regierungspräsidium gesprochen. „Das ist eine Ländersache, das dauert “, so Höger. Durch den Park sind ein Rad- und ein Fußgängerweg führen, die durch einen Grünstreifen getrennt werden sollen.

Außerdem soll die Unterführung zum Bahnhof zu einer Art Neckarbalkon führen, eventuell mit Gastronomie. Vorbei an verfallenen Häusern an den Gleisen findet sich eine große Fläche. Auch hier könne mit Sitzbänken, Terrassen und Bepflanzungen ein Ort zum Verweilen entstehen, erklärt Vogel. Auch eine Verbindung zur Weststadt ist erwünscht.

Direkt am Fluss gibt es Pläne für die Mauer und das Ufer. Ein Stück Böschung soll abgebaut werden, dafür könne ein Steg über das Wasser entstehen. An der ruhigen Neckarspitze soll sich ein weiterer Ort zum Entspannen und mit direktem Kontakt zum Wasser entstehen, „um den Blick auf den Neckarkanal genießen zu können“, so Vogel. Diana Birk

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Erstellt:
21. Oktober 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Oktober 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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