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Fremde Frau wollte Kleinkind von Straßenfest entführen

Eine psychisch auffällige 73-Jährige hat versucht, ein zwei Jahre altes Mädchen mitzunehmen

Wie Polizei und Stadtverwaltung am Dienstag mitteilten, ermittelt die Kripo wegen des Verdachts der versuchten Kindesentziehung gegen eine 73-Jährige aus Tübingen.

03.07.2018

Von ST

Symbolbild: ©Heiko Küverling - stock.adobe.com

Sie hatte am Samstag beim Straßenfest in der Herrenberger Straße versucht, ein Kleinkind zu entführen.

Die laut Polizei als psychisch auffällig geltende Frau soll ein zweijähriges Mädchen angesprochen haben und dann mit ihm weggegangen sein. Als die Eltern das Fehlen der Tochter bemerkten und sich auf die Suche nach ihr machten, hatte die Frau das Mädchen bereits auf dem Arm.

Juristisch spricht man in solche einem Fall von Kindesentziehung. Schon der Versuch, den Eltern ein Kind zu entziehen, dessen Angehöriger man nicht ist, ist strafbar.

Die Eltern nahmen das Kind sofort wieder in ihre Obhut. Wie die Beamten mitteilen, kam es zu keinem Gespräch mit der 73-Jährigen. Die Eltern riefen die Polizei.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Kripo ist das Verhalten der Frau auf ihren psychischen Zustand zurückzuführen. Deshalb, heißt es in der Mitteilung von Polizei und Stadt, wurden gemeinsam mit der Fachabteilung Ordnung und Gewerbe der Stadt Tübingen „entsprechende Maßnahmen eingeleitet“. Sollte es trotzdem zu einem weiteren Auftreten der Frau kommen, werden die Betroffenen gebeten, sich sofort an die Polizei zu wenden.

Um welche „Maßnahmen“ es sich handelt, war auf Nachfrage nicht zu erfahren. Die Stadt will zu dem laufenden Verfahren aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen keine weitere Auskunft geben.

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Erstellt:
3. Juli 2018, 18:06 Uhr
Aktualisiert:
3. Juli 2018, 18:06 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. Juli 2018, 18:06 Uhr

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