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Fußball-Oberliga

„Eine neue Dimension erreicht“

Das Urteil des Sportgerichts ist raus: Der SSV Reutlingen soll 1000 Euro zahlen und 3 Punkte verlieren.

13.09.2018
  • tzu

Eigentlich müsste die Stimmung bei den Fußballern des SSV Reutlingen bestens sein. In der Oberliga sind sie nach 6 Spielen Tabellendritter, haben noch kein Spiel verloren, im WFV-Pokal haben sie das Achtelfinale erreicht. Doch vor dem Spiel beim SV Spielberg (Samstag, 15.30 Uhr) sorgte das Urteil des Sportgerichts der Oberliga für Unmut und Ärger bei den Reutlingern: Demnach wird dem SSV für das „sportwidrige Verhalten“ seiner Anhänger beim 1:0-Sieg in Backnang nicht nur eine Geldstrafe von 1000 Euro verhängt, sondern es werden auch 3 Punkte abgezogen.

Anhänger des SSV, welche der Verein selbst den SSV-Ultras „Szene E“ zuordnete, hatten sich mit TSG-Spielern und Verantwortlichen angelegt, die vor ihnen auf der Ersatzbank waren. Dabei schlug einer der Zuschauer dem TSG-Ersatztorhüter ins Gesicht, ein anderer warf einen gefüllten Getränkebecher auf den Backnanger Trainer-Assistenten. „Aufgrund der erheblichen Vorbelastung des Vereins und mehrfacher, erfolglos gebliebener Aufforderungen, auf die eigene Anhängerschaft (…) einzuwirken, erschien eine Geldstrafe nicht mehr ausreichend“, begründete das Sportgericht sein Urteil in dem Schreiben, „zudem war mit dem tätlichen Angriff auf einen (Ersatz-)Spieler aus Sicht der Kammer eine neue Dimension erreicht.“ Die TSG Backnang bekommt die Punkte allerdings nicht zugesprochen, ihr Einspruch gegen die Spielwertung wurde als unbegründet verworfen. Zudem soll die TSG wegen Vernachlässigung der Platzdisziplin 200 Euro Strafe zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die betroffenen Vereine können Einspruch einlegen.

Das werde der SSV Reutlingen auch tun, kündigte Fußballchef Michael Schuster an. „Das ist völlig unsportlich“, erläutert Schuster und bezeichnet das Urteil als unverhältnismäßig hoch. „Waldhof Mannheim hat 3 Punkte Abzug bekommen für bürgerkriegsähnliche Zustände im Spiel gegen Uerdingen“, sagt Schuster.

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13.09.2018, 17:13 Uhr
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