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Eine Scheibe von vorn bis hinten
One by One (von links): Stephan Gutermann, Marcel Benk, Hagen Lefarth und Walter Schlay. Privatbild
Cover-Rock

Eine Scheibe von vorn bis hinten

Das Tübinger Quartett One By One hat sich darauf spezialisiert ganze Platten zu spielen. Heute Abend im Sudhaus spielen sie „One Hot Minute“ von den Red Hot Chili Peppers.

18.11.2017
  • Michael Sturm

Coverbands gibt es wie Sand am Meer. Das Tübinger Quartett One By One hat eine ganz besondere Masche: Sänger Hagen Lefarth, Stephan Gutermann (Gitarre), Walter Schlay (Bass) und Schlagzeuger Marcel Benk spielen ganze Platten nach. Heute Abend im Sudhaus (Vorband: Le Grande Kakadu) bringen sie „One Hot Minute“ von den Red Hot Chili Peppers auf die Bühne. Stück für Stück, von Anfang Bis Ende.

Auf diese Platte, ein früher Vorschlag, kamen sie nach Diskussionen zurück. Unter Fans der Red Hot Chili Peppers ist die 1994 erschienene Platte nicht unumstritten. Dave Navarro, ursprünglich bei Jane‘s Addiction, ersetzte Gitarrist John Frusciante. Der Sound der Band wurde weniger Funk-lastig als in den Jahren zuvor, ging mehr in Richtung Heavy- und Space-Rock. One-By-One-Bassist Walter Schlay entgegnet: „Von der gitarristischen Seite aus, vom Drive, von der Idee dahinter, ist das die geilste Scheibe der Band!“

Auf die Idee, ganze Platten zu spielen kamen Schlay und Lefarth vor knapp fünf Jahren bei einer Weihnachtsfeier. Erstmals hatten sich beide im Proberaum einer Band getroffen, die einen Sänger und einen Gitarrist gesucht hatte. Statt dieser beizutreten beschlossen die beiden, zusammen eine andere Band zu gründen. Schlay holte Gutermann hinzu, den er aus seiner Heimat Biberach kannte, mit dem er aber noch nie zusammen gespielt hatte.

Das erste Programm war „King For A Day Fool For A Lifetime“ von Faith No More. Geprobt in der damaligen Wankheimer WG von Lefarth. Der knapp 20 Jahre jüngere Benk, damals ohne Schlagzeug, kam auf Empfehlung eines Bekannten – und war begeistert. Im Mai 2013 spielten sie das Programm im Foyer des Jamclub: „Wir hatten noch keinen Namen für die Band, alles andere war selbst organisiert, von den Einladungs-Flyern über den Getränkewagen bis zur Anlage“, erinnert sich Schlay. Und: „Für uns war es klar, es geht weiter“ – mit Hagen Lefarth, obwohl der im selben Sommer für ein Jahr nach Brasilien ging. Über Skype hielt man Kontakt. Am nächsten Programm, arbeiteten sie auf beiden Seiten des Ozeans.

Es handelte sich um „Ten“ von Pearl Jam. Stücke dieser Band hatte Lefarth bereits in einer früheren Coverband gesungen. „Hagen ist eine Jukebox. Den kannst Du morgens um vier wecken, er singt’s Dir“, sagt Schlay. Und ergänzt, anders als Lefarth habe ihn „die Grunge-Sache nicht so mitgezogen.“ Der Zweifler war bald umgestimmt. In Joni Herbst stieß ein weiterer Gitarrist hinzu. Für den Auftritt mussten One By One allerdings auf den „Pausenhof“ am Sternplatz ausweichen, der während des Konzerts vor anderthalb Jahren aus allen Nähten platzte. Danach bekam die Band Angebote, das Programm weiter aufzuführen, bei Firmen- und privaten Feiern: „Die Leute fanden es toll, dass man die ganze Scheibe zu hören bekommt.“

Wie bei den vergangenen Veranstaltungen wird der Auftritt von One By One heute von verschiedenen Gimmicks ergänzt: Vorproduzierte Videoclips erstrahlen hinter den Musikern. Zudem gibt es mit dem Logo der Band versehene Waren zu kaufen: Chili-Rum und Chili-Senf, sowie Bier mit Faith-No-More-Etiketten.

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18.11.2017, 01:00 Uhr
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