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Kommentar Vergleichsportale

Eine Frage der Fairness

19.02.2016

Von KAREN EMLER

Wer eine Leistung erbringt, sollte Anspruch darauf haben, dafür bezahlt zu werden. Deshalb ist es nicht verwerflich, dass Vergleichsportale im Internet wie Check24 oder Verivox Provisionen von denen annehmen, deren Produkte sie offerieren. Diese Praxis sagt auch nichts darüber aus, ob das die Dienstleistung nun besser oder schlechter macht. Doch sie sollte aus Gründen der Fairness auch jedem sofort klar werden, der diese Internetseiten nutzt.

Sich auf Vergleichsportalen nach günstigen Angeboten umzuschauen liegt unübersehbar im Trend. Es gibt fast nichts, wofür auf diese Weise nicht Preis und Leistung "gecheckt" werden können. C-Promis werben zur besten Sendezeit dafür, wie man so Geld bei Strom, Gas und Versicherung sparen kann, um es für Champagner, Haarverlängerungen oder anderen Luxus auf die Seite zu bringen.

Das ist sehr unterhaltsam anzusehen und kann durchaus dem einen oder anderen Verbraucher bei der Vertragsauswahl helfen. Unerlässlich aber ist es, dem Nutzer zu sagen, was der Portalbetreiber davon hat. Der Kunde muss wissen, dass dies keine Samariterdienste sind, sondern knallharte Geschäftsmodelle. Dann kann der Verbraucher selbst entscheiden, ob er dem Portal blind vertraut - oder lieber mit anderen vergleicht.

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Erstellt:
19. Februar 2016, 08:30 Uhr
Aktualisiert:
19. Februar 2016, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Februar 2016, 08:30 Uhr

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