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Kommentar zur Geldpolitik der Notenbanken

Ein neues Phänomen

Es gibt wirtschaftliche Gesetze, sie wirken aber nicht absolut und unbedingt wie physikalische oder chemische Reaktionen. Normalerweise steigen bei verstärktem Wirtschaftswachstum auch die Preise. Das galt auch umgekehrt – bis in den 70er Jahren aufgrund der Ölkrise die Stagflation auftauchte: Stagnation und dennoch Inflation.

22.09.2017
  • Helmut Schneider

Jetzt bildet sich verstärkt ein bislang unbekanntes Phänomen heraus: Die Konjunktur zieht an, aber die Preise ziehen nicht mit. Das ist für die Verbraucher eine feine Sache, für die aktuelle Geldpolitik der Zentralbanken aber ein ziemliches Problem.

Gerade hat die US-Notenbank ihre zaghaften Schritte der Zinserhöhung gestoppt – und dies bei einem Wirtschaftswachstum von drei Prozent und niedriger Arbeitslosigkeit. In Europa verharren die Leitzinsen immer noch bei null Prozent, weil die Inflation zu niedrig ist.

Globalisierung und Digitalisierung führen zu einem verstärkten Wettbewerb: Unternehmen haben es mit internationaler Konkurrenz zu tun, Verbraucher haben größere Auswahl. Die Folge: Die Firmen können die Preise nicht so leicht erhöhen wie früher.

Die historisch niedrigen Zinsen werden deshalb wohl länger andauern als es die Lehrbücher vorsehen. Dass dies seine Schattenseiten hat, ist dagegen nichts Neues. Die Durststrecke für Sparer, Banken und Versicherungen könnte länger werden.

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22.09.2017, 06:00 Uhr
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