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Niemeyer-Haus

Ein großer Verlust

Das Haus, das der verstorbene Architekt Heinrich Niemeyer in Dettingen baute, droht zu verfallen. Besitzer Roland Doschka kann sich einen Abriss vorstellen.

04.04.2015

Am 14. März 2015 veröffentlichte Ulrike Pfeil im TAGBLATT den Artikel „Verwunschen und verwahrlost!“ über den drohenden Abriss eines Hauses von Heinrich Niemeyer in Rottenburg-Dettingen. Ulrike Pfeil fordert in einem den Bericht ergänzenden Kommentar den „Schutz für das Lebenswerk eines Architekten, der an Alternativen glaubte“.

32 Mitglieder der Architektenkammergruppe Tübingen, begrüßen den Kommentar, dem wir ohne Einschränkung zustimmen und sind uns sicher, dass die Familie Niemeyer das Haus in Dettingen nicht abreißen wollte! Sie verkauften es an den Nachbarn, Herrn Prof. Doschka, der wegen seiner Verdienste um Kunst und Kultur in unserer Region von Ministerpräsident Erwin Teufel zum Professor ernannt und aus gleichem Grund mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde!

Wir sind uns auch sicher, Herr Prof. Doschka kennt den baukünstlerischen Wert des Hauses, eines architekturgeschichtlich herausragenden Bauwerkes unseres Landes. Der Abriss wäre ein großer Verlust für die zeitgenössische Architektur!

Auch wenn das Niemeyer-Haus den Denkmalschutz verliert, ist dies kein Freibrief für den Abbruch!

Herr Prof. Doschka trägt für die Baukunst und gegenüber unserem verstorbenen Kollegen Niemeyer eine große Verantwortung. Wir bitten ihn deshalb, das Haus zu erhalten.

Im Namen von 32 Kolleginnen und Kollegen: Monika Ernst, Andreas Feldtkeller, Dr.-Ing. Heiner Giese, Christoph Melchers und Ursula Oed, Tübingen

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Erstellt:
4. April 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
4. April 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 4. April 2015, 12:00 Uhr

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