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Musikschule wird saniert

Ein Neubau wäre mit neun Millionen Euro fast doppelt so teuer

Die Musikschule in der Frischlinstraße wird saniert und erweitert. In diesem Jahr wird der Brandschutz verbessert, von November 2017 an wird gebaut – bei laufendem Schulbetrieb. Im Sommer 2019 soll alles fertig sein.

18.03.2016
  • SABINE LOHR

Tübingen. „Wow“ war die freudige Reaktion von Baubürgermeister Cord Soehlke am Montag im Planungsausschuss des Gemeinderats, nachdem dieser einstimmig den Empfehlungsbeschluss zur Sanierung der Musikschule gefasst hatte. Davor hatte Andreas Haas, Fachbereichsleiter Hochbau, vorgestellt, wie das Gebäude „technisch sinnvoll, wirtschaftlich und nachhaltig“ instand gesetzt werden kann. Rund 4,7 Millionen Euro sind dafür veranschlagt – ein Neubau samt neuem Kindergarten würde etwa neun Millionen Euro kosten.

„Wir werden mit dem Anbau und den vorhandenen Räumen dem von der Musikschule angemeldeten Bedarf gerecht“, sagte Haas. Geplant ist nun, den maroden Schlagzeugpavillon abzureißen. Neue Schlagzeugräume werden in einem Anbau am westlichen Flügel (links) untergebracht. Die relativ großen Räume (gelbe Linien) in diesem Gebäudeteil werden unterteilt, so dass mehr Proberäume entstehen (rote Linien). Auch die Aula bekommt an ihrem runden Erker einen Anbau (rechts) mit zwei jeweils rund 50 Quadratmetern großen Räumen. Durch die Erweiterung der Dachgaube im Südflügel entstehen ebenfalls drei Proberäume.

Haas hat es eilig mit der Sanierung, denn die Musikschule sei in einem „sich schnell verschlechternden baulichen Zustand“. Es seien bereits tragende Betonstützen und die Dachkonstruktion angegriffen. Außerdem ist der Brandschutz, der vor drei Jahren verbessert wurde, noch nicht ausreichend. In diesem Jahr müssen deshalb Brandschutztüren und eine Brandmeldeeinlage eingebaut werden. Nächstes Jahr wird ein Architekt gesucht, detailliert geplant und das Bauverfahren abgeschlossen. Im November 2017 soll es dann mit der Sanierung – auch der energetischen – und den Anbauten losgehen. Anders als ursprünglich geplant, sollen die Bauarbeiten in einem Zug erledigt werden und bis Juni 2019 abgeschlossen sein. Das allerdings ist rund 700000 Euro teurer als die Aufteilung in zwei Bauabschnitte, aber praktikabler.

Der Unterricht geht während der Bauarbeiten weiter, wenn auch eingeschränkt. Ingo Sadewasser, der Leiter der Musikschule, sagte im Ausschuss, alle Unterrichtsstunden könnten weiterhin in der Musikschule erteilt werden. Nur Sonderwünsche wie etwa zusätzliche Übungsstunden vor dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ könne man während der Bauzeit nicht mehr nachkommen.

Eine Ausnahme ist der Schlagzeugunterricht. Bis zum Abbruch des Pavillons könnte er dort weiterhin erteilt werden. Oder aber es werden externe Räume angemietet. Und auch Veranstaltungen müssen voraussichtlich ausgelagert werden. Sadewasser wäre es am liebsten, die Musikschule könnte dazu in andere Schulgebäude ausweichen – „das wäre kostenneutral“, sagte er.

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18.03.2016, 01:00 Uhr
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