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Ein Leben für die SPD

21.10.2019

Von SWP/DPA

Erhard Eppler wurde 1926 in Ulm geboren und entstammte einem protestantischen Elternhaus. Die Mutter war Tochter eines liberalen württembergischen Pfarrers, der Vater ein Anhänger des linksliberalen Politikers und Pfarrers Friedrich Naumann.

Der promovierte Gymnasiallehrer war von 1968 bis zu seinem Rücktritt 1974 unter anderem unter Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) Entwicklungsminister. 1981 bis 1983 und 1989 bis 1991 war er Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages.

Schon in den 70er Jahren trat Eppler unter dem Motto „Ende oder Wende“, so einer seiner Buchtitel, für eine ökologische Politik ein und beschrieb Grenzen des Wachstums. In den 80er Jahren war er Gegenspieler von Kanzler Helmut Schmidt und engagierte sich in der Friedensbewegung.

„Wir verlieren einen großen Vordenker in unseren Reihen“, erklärte die kommissarische SPD-Parteivorsitzende Malu Dreyer. Er habe die SPD als langjähriges Mitglied im Vorstand und Präsidium sowie als Leiter der Grundwertekommission tief geprägt.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) würdigte Eppler als „großen Vordenker“. „Er war nicht nur für seine Partei, die SPD, prägend, sondern hat schon sehr früh Wege vorgezeichnet, die letztlich zur Gründung der Grünen führten“, sagte Kretschmann.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nannte den SPD-Politiker einen Vordenker. Eppler sei „ein großer Denker und wunderbarer Lehrer“ gewesen, schrieb Steinmeier in einem Kondolenzschreiben an die Witwe Epplers. epd/dpa

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Erstellt:
21. Oktober 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Oktober 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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