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Ein Kaufhaus gegen den Mainstream
Im Stuttgarter Königsbau macht ein Stadtkaufhaus auf. Foto: dpa
Pop-up

Ein Kaufhaus gegen den Mainstream

Im Königsbau am Schlossplatz eröffnet ein Concept-Store für Mode und Design. Er hat nur wenige Monate geöffnet.

10.03.2017
  • CAROLINE HOLOWIECKI

Stuttgart. Designfans bekommen demnächst eine neue Anlaufstelle in Stuttgart. In allerbester Lage, nämlich unmittelbar am Schlossplatz, eröffnet am 31. März das Kaufhaus Mitte. In den Räumen des ehemaligen Einrichtungshauses Strauss im Königsbau wird auf zwei Etagen und 650 Quadratmetern ein Concept-Store für Mode und Design seine Pforten öffnen. Angekündigt werden Kleidung, Schuhe, Schmuck und Brillen, außerdem Wohnaccessoires.

Nur bis Ende Dezember

Der Macher ist in Stuttgart kein Unbekannter. Daniel Brunner, der Inhaber des Modelabels Pop Rocky, hatte in der Vergangenheit mehrmals Läden in der Concept-Mall Fluxus in der Calwer Passage in Stadtmitte, wo sich junge Designer, Kreative und Gastronomen tummeln. Die Inhaber dieser Immobilie haben angekündigt, dass zum Jahresende Schluss ist. Und auch das Kaufhaus Mitte wird es nur bis Dezember geben. Kleinere Firmen sollen die Chance bekommen, sich einmal auszutesten, ohne sich an lange Verträge zu binden, erklärt Daniel Brunner. Das Interesse sei groß.

Die Mieterliste sei zwar noch nicht komplett, sagt Brunner, für den 44-Jährigen steht aber schon jetzt fest, dass er zu jeweils einem Drittel internationale, deutsche und speziell regionale Labels, die bislang nicht oder nur selten in Stuttgart zu finden sind, zusammenführen will. „Kein Mainstream“ gibt er als Motto aus.

Der Kaufhaus-Chef weiß, dass die Unternehmung in „der Top-Lage in Baden-Württemberg“ auch ein Risiko birgt. „Die Herausforderung wird sein, coole Brands zu finden, die reinpassen, aber die das finanziell auch tragen können.“ Die Stadtverwaltung jedenfalls glaubt an das Konzept. Sie hat Daniel Brunner bei der Suche nach einer geeigneten Immobilie unterstützt, wie er betont: „Die Stadt will, dass solche Dinge passieren.“

Leerstände vermeiden

Grundsätzlich wird das Pop-up-Prinzip à la Kaufhaus Mitte oder Fluxus in Stuttgart immer beliebter – bei Immobilienbesitzern und kleineren Firmen. Die erhalten die Möglichkeit, die Wirkung ihrer Produkte auf die Kundschaft unter vereinfachten Bedingungen zu testen. Und Leerstände werden auf eine attraktive Art vermieden. Das Einkaufszentrum Gerber versucht schon seit geraumer Zeit, mit diversen Pop-up-Konzepten das schwächelnde Obergeschoss zu beleben. In unmittelbarer Nachbarschaft machte in der Weihnachtszeit The Local House von sich reden. Und aktuell kann man im Cannstatter Kursaal im Pop-up-Restaurant Hell‘s Kitchen essen. C aroline Holowiecki

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10.03.2017, 06:00 Uhr
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