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Frauentag

Ein Fest für gleiche Chancen

Im Rathaus wird am 8. März der Internationale Frauentag unter dem Motto „Es lebe die Vielfalt“ gefeiert.

28.02.2018
  • slo

Am Donnerstag, 8. März, ist Internationaler Frauentag, der wie eh und je auch in Tübingen gefeiert wird. Dazu lädt die Verwaltung von 18 bis 21.30 Uhr ins Rathaus ein. Das Programm dort steht unter dem Motto „Es lebe die Vielfalt“.

Die Erste Bürgermeisterin Christine Arbogast begrüßt im Ratssaal die Gäste. Weiter geht es mit „Brot und Rosen“, einem Lied der Internationalen Gewerkschafts- und Frauenbewegung. Damit stimmt das „Bildungszentrum und Archiv zur Frauengeschichte Baden-Württembergs“ in den Abend ein.

Luzia Köberlein, die Tübinger Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte, eröffnet anschließend den Internationalen Frauentag. Es folgen Grußworte vom Frauennetzwerk 8. März und den Tübinger Integrationsrätinnen. Ursula Branscheid-Kouyaté und Pia Sommer füllen danach den Ratssaal mit westafrikanischen Klängen und Bildern. Das Hauptprogramm im Ratssaal endet mit einem kurzen Video-Clip zu sexualisierter Gewalt.

Ab 20 Uhr können die Gäste zwischen unterschiedlichen Veranstaltungen im Rathaus pendeln. Im Hofgerichtssaal lädt Natalia Zumarán zu einer Gesprächsrunde und Fotoshow ein. Sie stellt das Projekt „Destino #2“ vor, das den Prozess des sich Zurechtfindens in einer neuen Gesellschaft zum Thema macht. Im Foyer lädt Infö zu einer Ausstellung ein, bei der Frauen aus den Infö-Sprachkursen mit Collagen, „Lebensrädern“ und Interviews als Hörtexten zum Ausdruck bringen, wie sie sich ihr Leben in Deutschland vorstellen. Und im Ratssaal legt DJane Lewandowski Musik zum Tanzen auf.

Der Einlass beginnt um 18 Uhr, der Eintritt ist frei. In der Rathaus-Cafeteria im ersten Stock bieten das Tübinger Frauencafé „Achtbar“, der alevitische Kulturverein und das Projekt „Kochen schafft Heimat“ vom Freundeskreis Asyl Schellingstraße und der Familienbildungsstätte Speisen und Getränke an. Informationsstände verschiedener Vereine und Träger geben Einblicke in aktuelle gleichstellungspolitische Themenfelder.

„Wenn wir zurückschauen auf die Anfänge des Internationalen Frauentags im März 1911, als die zentrale Forderung die nach dem Frauenwahlrecht war, dann haben wir vieles erreicht“, sagt Köberlein. „Heute scheint die Gleichberechtigung als Grundsatz nahezu selbstverständlich.“ Aber gleiche Rechte hießen nicht automatisch gleiche Chancen. Ein Blick auf die realen Verhältnisse zeige, dass die Geschlechtergerechtigkeit in vielen Bereichen noch nicht umgesetzt sei.“ ST

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28.02.2018, 01:00 Uhr
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