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Eigenartige Entwicklung

21.10.2019

Von ROLF OBERTREIS

So ganz passt derzeit die Entwicklung der Kurse nicht zu den wirtschaftlichen Entwicklungen. Im Handelskonflikt zwischen den USA und China gibt es zwar Entspannungssignale, doch noch keine Einigung. Beim Brexit gibt es nun endlich einen Vertrag für einen geregelten Austritt, aber die Unsicherheit bleibt. Zudem hat der Internationale Währungsfonds seine Prognose für die Weltwirtschaft ein weiteres Mal gesenkt – und Chinas Wirtschaft wächst so langsam wie seit 27 Jahren nicht.

Doch Börsianer und Großanleger, die vor allem das Geschehen im Aktienhandel bestimmen, ficht das nicht an: Sie haben den Deutschen Aktienindex in der abgelaufenen Woche auf 12 814 Punkten getrieben. Das ist nicht nur ein neues Jahreshoch, es ist auch der höchste Stand seit Juli 2018. Auf einmal eröffnet sich die Chance auf eine Jahresendrallye. Schließlich zählt das vierte Quartal in der Regel zu den stärksten Quartalen an der Börse.

Markus Reinwand von der Landesbank Hessen-Thüringen warnt jedoch vor zu viel Optimismus. Um das aktuelle Niveau zu stützen, müssten die Erwartungen fürs Wachstum und die Unternehmensgewinne drehen. Danach sieht es aktuell nicht aus. Auch Jan Nießen von der Berliner Weberbank rät angesichts bestehender Unsicherheiten zur Vorsicht. Anleger sollten defensiv agieren. „Nachrichtengetriebene Kursgewinne ziehen aktuell immer wieder Phasen der Enttäuschung nach sich.“ Rolf Obertreis

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Erstellt:
21. Oktober 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Oktober 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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