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Eberhardhöfe: Im Geist der Gründerzeit
So stellen sich die Macher die fertigen Eberhardhöfe vor. Foto: Competo Capital Partners
Neuaufbau

Eberhardhöfe: Im Geist der Gründerzeit

Für das Gebäude wird die Fassade von 1876 rekonstruiert. Es soll ein Verbund von Alt und Neu entstehen.

11.03.2017
  • TILMAN BAUR

Stuttgart. Noch klafft ein Loch in der Eberhardstraße mitten in der Stuttgarter Innenstadt. Direkt neben dem Tagblatt-Turm sollen im Herbst kommenden Jahres an der Hausnummer 65 die „Eberhardhöfe“ entstehen – 5500 Quadratmeter für eine Mischnutzung aus Läden und Büros, dazu 2400 Quadratmeter für Mietwohnungen auf sechs Stockwerken. Der Eigentümer, ein Joint Venture zweier Investmentgesellschaften aus Stuttgart und München, lässt sich das 60 Millionen Euro kosten.

Der Geschichtsbezug des Projektnamens „Eberhardhöfe“ – eine Anspielung auf den ersten Herzog Württembergs, Eberhard im Bart – ist kein Zufall. Zwar geht es architektonisch nicht ins 15.Jahrhundert des Eberhard zurück. Wie bereits beim Stadtkaufhaus Gerber zitiert der Bau aber zumindest das Stuttgart der Gründerzeit: das abgerissene Gebäude war 1876 entstanden. Neben einer historischen Außenfassade sollen nun auch die Innenhoffassaden in klassischem Bild erscheinen, sagte Architekt Stefan Willwersch beim Spatenstich. Ein Stück Innenstadtgeschichte im „Verbund von Alt und Moderne“ wolle man schreiben, so Willwersch.

Stein für Stein abgetragen

Um das zu erreichen, wurde die historische Fassade des früheren Gebäudes denkmalpflegerisch dokumentiert, Stein für Stein abgetragen und fachgerecht eingelagert. Beim Wiederaufbau wird ein Gutachter zugegen sein. Oberbürgermeister Fritz Kuhn wollte bei so viel Historischem nicht zurückstechen: „Attempto“ habe das Motto Eberhards im Bart gelautet: „Ich packe es an.“

Das sei ein geeignetes Motto für das Bauprojekt. Den Erhalt der historischen Fassade begrüßte Kuhn: Es sei eine kommunale Aufgabe das zu erhalten, was das Stadtbild ausgemacht habe. Dem Abriss des Gebäudes 2016 waren erbitterte Diskussionen in der Bürgerschaft vorausgegangen. Auf der Liste der Kulturdenkmäler firmierte die Eberhardstraße 65 als „seltenes Beispiel eines frühgründerzeitlichen Geschäftshauses in Stuttgart“. Doch auch die Denkmalbehörde hielt lediglich die Fassade für schützenswert, da im Innenbereich bereits zu viele Umbauten stattgefunden hätten. Tilman Baur

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11.03.2017, 06:00 Uhr
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