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Easyjet schließt die Lücke
Easyjet hat sein Angebot am Flughafen Stuttgart ausgeweitet. Foto: imago/Arnulf Hettrich
Flughafen Stuttgart

Easyjet schließt die Lücke

Trotz Air Berlin-Pleite gibt es 2017 so viele Passagiere wie nie zuvor. S 21 drückt das Betriebsergebnis allerdings ins Minus.

12.04.2018
  • THOMAS VEITINGER

Stuttgart. Es riecht leicht nach Flugzeugabgasen, die Sonne scheint auf einen vollen Parkplatz vor den Abfertigungshallen: Am Flughafen Stuttgart ist gestern viel los, mitten unter der Woche. Dabei ist im vergangenen Jahr der zweitwichtigste Kunde weggebrochen: Die Fluggesellschaft Air Berlin musste den Flugbetrieb einstellen. Doch die Fluggesellschaft Easyjet hat die von Air Berlin aufgerissene Nachfragelücke problemlos gefüllt. Dies sagte der Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH Walter Schoefer. Nach der Pleite der Berliner habe es dazu „intensive Gespräche“ mit den britischen Anbietern gegeben; Easyjet weitete sein Angebot aus.

Dabei wurden aber keine Zugeständnisse etwa bei Flughafenentgelten gemacht, ergänzte Geschäftsführerin Arina Freitag. Easyjet erhielt lediglich einen Marketingzuschuss, um die Angebote der Airline im Land bekannter zu machen. Eine knappe halbe Million Euro musste der Flughafen wegen der Air-Berlin-Insolvenz abschreiben – das war's aber auch schon: Mit 11 Mio. Passagieren erzielte der Flughafen – der zu gut einem Drittel der Stadt und zu zwei Dritteln dem Land gehört – trotzdem einen Rekord. Und das bei besser ausgelasteten Maschinen, die Zahl der Flüge ging um 1,3 Prozent auf 128 000 zurück.

Vor allem wegen des „sehr, sehr guten Sommers“ nahm die Zahl der Fluggäste am Flughafen im vergangenen Jahr um 3,1 Prozent zu, sagte Schoefer. Der Umsatz stieg um 3,5 Prozent auf knapp 280 Mio. EUR. An manchen Spitzentagen wie an Pfingsten bildeten sich lange Schlangen vor der Abfertigung.

„Es gibt Gespräche mit der Bundespolizei, die für diese Kontrollen verantwortlich ist“, sagte Freitag. Verkehrsdaten würden ausgetauscht und versucht, den Service zu verbessern, um hohes Aufkommen wie auch an Freitagnachmittagen besser zu bewältigen. „An der Entlohnung kann es nicht liegen, das Sicherheitspersonal wird im Vergleich zu anderen Bereichen im Flughafen überdurchschnittlich gut bezahlt“, sagte der Sprecher. Seit Juni warteten neun von zehn Passagiere nicht länger als zehn Minuten an den Kontrollen. Das Terminal 4 soll bis 2025 ausgebaut werden, um mehr Platz zu schaffen.

Durch die Anbindung einer Stadtbahn soll sich der Anteil von Passagieren, die mit dem öffentlichen Nahverkehr kommen, von heute 23 auf 45 Prozent erhöhen. Zu der Steigerung werden auch die Fahrgäste von Stuttgart 21 beitragen. Für das Bahnprojekt musste der Flughafen im vergangenen Jahr 71 Mio. EUR zahlen. Durch diesen Sondereffekt liegt das Ergebnis 35 Mio. EUR im Minus. Schoefer: „In diesem Jahr haben wir noch eine Schlusszahlung von 42 Millionen Euro für die Bahnstrecke Stuttgart-Ulm.“

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12.04.2018, 06:00 Uhr
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