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Kommentar

EZB steht in der Pflicht

Mehr konnte man von Mario Draghi und dem Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) kaum erwarten. Konkrete Entscheidungen für die Zukunft des Anleihekaufprogramms, des derzeit zentralen Elements der Geldpolitik, wären eine große Überraschung gewesen. Und doch hat sich der Rat mit dem Verweis auf den kommenden Monat festgelegt.

08.09.2017
  • ROLF OBERTREIS

Spätestens Ende Oktober müssen sie genau darlegen, wie sie den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik gestalten wollen.

Faktisch zeigt die EZB-Politik Wirkung: Die Wirtschaft in der Eurozone wächst dieses Jahr so stark wie seit zehn Jahren nicht, sechs Millionen neue Jobs sind seit 2014 entstanden. Natürlich müssen Sparer empfindliche Einbußen hinnehmen. Andererseits profitieren sie als Kreditnehmer und Immobilienkäufer von sehr günstigen Konditionen. Indirekt auch als Steuerzahler, weil sich der Staat günstig verschulden kann und keine Steuern erhöhen muss.

Die Zentralbank ist auch Opfer ihrer eigenen Politik: Das Wachstum treibt den Eurokurs, der wiederum bremst die Inflation. Die Geldpolitik bleibt noch lange großzügig, die Zinsen tief unten. Das werden Sparer beklagen. Aber sie müssen auch sehen, dass sich der EZB-Präsident jetzt festgelegt hat. Anfang nächsten Jahres muss er die Normalisierung einleiten, sonst riskiert die Notenbank ihre Glaubwürdigkeit.

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08.09.2017, 06:00 Uhr
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