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Frankfurt

EZB-Gewinn steigt dank Anleihekäufen

Vor allem dank ihres Anleihe-Kaufprogramms und den daraus fließenden Zinsen hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Gewinn 2015 um knapp100 Mio. auf 1,082 Mrd. EUR gesteigert.

19.02.2016

Von OTR

Frankfurt. Dabei profitierte sie aber auch von den Gebühren, die die Banken für die Europäische Bankenaufsicht zahlen müssen, die seit November 2014 der EZB angegliedert ist.

Der Gewinn der EZB wird an die nationalen Zentralbanken des Eurosystems entsprechend dem jeweiligen Kapitalanteil überwiesen. Die Bundesbank hält knapp 27 Prozent des Kapitals. Damit dürfte sie gut 290 Mio. EUR erhalten.

812 Mio. EUR des Gewinns hat die EZB bereits Ende Januar an die nationalen Zentralbanken überwiesen, der Rest folgt heute. Der Gewinn der EZB speist sich vor allem aus den Nettozinserträgen. Danach ergaben sich aus dem Banknotenumlauf 42 Mio. EUR. Das seit März laufende Anleihe-Programm (QE) erbrachte Zinseinnahmen von 161 Mio. EUR. Die Papiere, die die EZB in ihrem ersten Programm zum Kauf von Anleihen der Euro-Krisenländer zwischen 2010 und 2012 gekauft hatte, führten 2015 zu Zinseinnahmen von 609 Mio. EUR. Davon entfiel mehr als ein Drittel oder exakt 224 Mio. EUR auf griechische Staatsanleihen. Ende 2015 beschäftigte die EZB knapp 2900 Mitarbeiter, berechnet auf Vollzeitstellen.

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Erstellt:
19. Februar 2016, 08:30 Uhr
Aktualisiert:
19. Februar 2016, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Februar 2016, 08:30 Uhr

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