Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
EU und China bändeln an
Chinas Ministerpräsident Li Keqiang und EU-Präsident Jean-Claude Juncker beim Gipfel in Peking.

EU und China bändeln an

17.07.2018
  • FELIX LEE

Peking. Vier Jahre lang hatten sich China und die EU in Handelsfragen quasi nichts mehr zu sagen. Die Verhandlungen stockten. Europäer werfen den Chinesen unfairen Marktzugang vor, unzureichenden Schutz des geistigen Eigentums und den Zwang zum Technologietransfer. Peking wiederum kritisiert, dass die EU-Staaten China auch weiter nicht offiziell als Marktwirtschaft anerkennen möchte. Dieser Status würde die Volksrepublik vor Anti-Dumping-Klagen schützen. Weil es in diesen Fragen keine Annäherung gab, war es bei den jährlichen Gipfeln die letzten drei Male nicht einmal mehr zu einer gemeinsamen Abschlusserklärung gekommen. Doch Donald Trump schweißt offenbar zusammen.

Beim alljährlichen Gipfeltreffen der EU-Delegation mit der chinesischen Führung haben sich beide Seiten darauf verständigt, dass sie die Verhandlungen um ein gemeinsames Investitionsabkommen rasch zu einem Ende bringen wollen. Premierminister Li Keqiang versprach, eine weitere Marktöffnung seines Landes. China wolle seine Anstrengungen „verdoppeln“ und hoffe auch darauf, bald eine Durchführbarkeitsstudie für ein Freihandelsabkommen starten zu können. Die Europäer haben ein Investitionsschutzabkommen zur Bedingung für Verhandlungen um ein Freihandelsabkommen gemacht.

Der chinesische Premier verwies auf die bereits erfolgten Schritte seines Landes. Eine Reihe von Zöllen sei deutlich gesenkt, die Kapitalgrenzen für ausländische Beteiligungen würden aufgehoben. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker lobte die Fortschritte. Mit Blick auf die Handelskämpfe, die sich die USA unter Trump sowohl mit China als auch mit der EU liefern, sei die Partnerschaft zwischen China und der EU „in der heutigen Welt so wichtig wie nie zuvor“. Beide Seiten vereinbarten eine Arbeitsgruppe, die sich verstärkt um eine Reform der Welthandelsorganisation bemüht.

„Die EU und China sind zwei Kräfte der Stabilität", sagte Premier Li. Beide Seiten wollten das freie Handelssystem aufrechterhalten. Zu den Drohungen von Trump, Waren aus China im Wert von bis zu eine halbe Billion US-Dollar mit Strafzöllen zu belegen, warnte Li: „Niemand geht aus einem Handelskrieg als Sieger hervor.“ Felix Lee

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

17.07.2018, 06:00 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden

Newsletter-bestellen

· Samstags verschicken wir die News der Woche, unser Klassiker: Die wichtigsten Themen und Geschichten direkt im E-Mail-Postfach. So bleiben Sie auch in der Ferne immer informiert, was in und rund um Tübingen passiert.
· Werktags versenden wir um 9 Uhr die News am Morgen mit den wichtigsten aktuellen Nachrichten.
· Sonntagabend kommt unser Sport-Newsletter mit den wichtigsten Lokalsport-Berichten und Ergebnissen vom Wochenende.

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder sich neu als Benutzer registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter (nur falls Sie weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese) verwendet. Ihre Daten werden nicht an andere Unternehmen weitergegeben.
Nachrichten via Messenger
Die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region liefern wir Ihnen auch per WhatsApp & Co. aufs Smartphone. Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp bitte mit einem entsprechenden Mobilgerät.
Heute meistgelesenNeueste Artikel

Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T?bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesen
Wirtschaft im Profil
Neueste Artikel
Anzeige

Themen-Dossiers

Themen-Dossiers
Single des Tages
date-click
Das Tagblatt als E-Paper

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular