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Schöntal

EU-Staaten müssen Flüchtlingskrise gemeinsam lösen

Deutschlands katholische Bischöfe haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für den EU-Flüchtlingsgipfel den Rücken gestärkt.

17.02.2016

Von dpa/lsw

Schöntal. «Wer nach Europa flüchtet, weil er in seiner Heimat um Leib und Leben fürchten muss, hat Anspruch auf unseren Schutz und ein faires Verfahren», betonte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am Mittwoch bei der Frühjahrsvollversammlung im baden-württembergischen Kloster Schöntal.

Die Politik der Bundesregierung, die viel dafür tue, dass Schutzsuchenden eine menschenwürdige AufnahBistümer: rund 112 Millionen Euro für Flüchtlingshilfeme finden, dürfe nicht infrage gestellt werden, betonte Marx. «Und die Staaten in ganz Europa sind aufgefordert, ihren angemessenen Beitrag in den Bereichen Flüchtlingsschutz und Asyl zu leisten.»

Marx hält die Flüchtlingskrise für die große Bewährungsprobe für die EU: «Europa hat die Chance, in der gegenwärtigen Krise zu reifen; ebenso aber besteht die Gefahr, dass das Projekt der Integration einen entscheidenden Rückschlag erleidet.» Die Bischöfe und Weihbischöfe wollten am Mittwoch ein Leitbild zur Flüchtlingsarbeit der Kirche verabschieden. Darin enthalten sind auch konkrete Vorhaben, wie die verstärkte Suche nach mehr Wohnraum für Flüchtlinge in kirchlichen Einrichtungen bis zu mehr Integrationsarbeit.

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Erstellt:
17. Februar 2016, 14:30 Uhr
Aktualisiert:
17. Februar 2016, 14:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. Februar 2016, 14:00 Uhr

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