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Vorträge mit Folgen

Dußlinger Verein „Baum“ bekam den ersten Stadtwerke-Umweltpreis

Der Dußlinger Verein „Baum“ hat den mit 5000 Euro dotierten Umweltpreis der Stadtwerke Tübingen gewonnen. Insgesamt vergab der Versorgungsbetrieb am Montagabend im LTT 15 Preise im Gesamtwert von 30 000 Euro.

10.12.2014

Von SABINE LOHR

Tübingen. Tübingen macht schon lange „blau? ? nun soll auch Dußlingen energiepolitisch auf einen guten Weg gebracht werden. Das zumindest ist das Ziel des Vereins „Bürger aktiv für Umwelt und Mensch?, kurz „Baum?. Der inzwischen 21 Jahre alte Verein hat deshalb bei der Gemeindeverwaltung angeregt, ein Klimaschutzprogramm auf kommunaler Ebene zu installieren. Wohlwissend, dass es eine Weile dauert, bis ein solches durch alle Gremien ist. „Wir sehen uns als Anstoßgeber und Netzwerker und wir wollen, dass sich Veränderungen in den Köpfen ergeben?, sagte der Baum-Vorsitzende Helmut Braunwald am Montagabend im LTT, als er im Rahmen der Preisverleihung seinen Verein vorstellte.

Vier Vorträge hat der „Baum? in diesem Jahr organisiert ? drei davon mit Folgen. So gibt es seit einem Monat ein Carsharing-Angebot in der Gemeinde. Eine Firma hat nach einem Vortrag über LED-Technik ihre Beleuchtung umgestellt. Und um Schnittgut von Streuobstwiesen energetisch zu verwerten, gab es schon Vorbereitungstreffen und Gespräche.

Das alles hat die Jury des Stadtwerke-Umweltpreises überzeugt. Unter den 35 Bewerbern für den Preis entschieden sich Nina Rühlig von den Stadtwerken, Achim Kötzle, Stadtwerke-Geschäftsführer, der städtische Umweltbeauftragte Bernd Schott und TAGBLATT-Redakteur Sepp Wais für den Verein „Baum?. Aber nicht ausschließlich. Immerhin vergaben die Stadtwerke insgesamt 30 000 Euro für Umweltprojekte. Den zweiten Preis mit 4000 Euro bekam die Familienbildungsstätte Tübingen für ihre Kinder-Zukunftswerkstatt. 3000 Euro gingen an den Stadtteilbauernhof Lustnau und 2000 Euro bekam die Werdenbergschule Trochtelfingen, deren Schüler E-Bikes bauen. Über den mit 1000 Euro dotierten fünften Preis schließlich freute sich Biologiestudent Paul Ecker, der mit anderen Studierenden zusammen im Projekt „Bunte Wiese? die Artenvielfalt fördert.

Die gut 300 Besucher, die zur Preisverleihung ins LTT gekommen waren, wurden nicht nur über die ausgezeichneten Projekte informiert, sondern auch gut unterhalten. Dafür sorgten der Stuttgarter Beatboxer Ro Beat, der allein mit Mund und Stimmbändern täuschend echt klingende Drum-Beats erzeugte, und der Tübinger Zauberkünstler Julius Frack mit seinen wunderlichen Illusionen.

Auch im nächsten Jahr wollen die Stadtwerke wieder einen Umweltpreis ausschreiben, versprach Achim Kötzle. Nicht nur, um die jetzt leer ausgegangenen Projekte zur Wiederbewerbung zu motivieren, sondern auch, um einen Anreiz für neue Initiativen zu geben.

Glückliche Gewinner, zufriedene Preisstifter und eine fröhliche Jury: Bei der Verleihung der Stadtwerke-Umweltpreise freuten sich (erste Reihe von links) Marianne Martin von der Familienbildungsstätte, Stadtwerke-Geschäftsführer Achim Kötzle, Moderator Patrick Schnicke und Helmut Braunwald vom Dußlinger Verein „Baum“, der den ersten Preis bekam. Ganz links Paul Ecker von „Bunte Wiese.Bild: Metz

Im Internet durfte ebenfalls abgestimmt werden. Die meisten Klicks und damit 4000 Euro bekam das Kinderhaus Hagelloch für seine Apfelaktion. Den zweiten Preis (3000 Euro) gewann die Waldorfschule Tübingen für die Umstellung der Sporthallenbeleuchtung auf LED. Den dritten Preis mit 2000 Euro bekam der Förderverein der Grundschule Pfrondorf für das Grüne Klassenzimmer. Jeweils 1000 Euro erhielten das Werkstadt-haus, die Grundschule im Kreuzerfeld Rottenburg, das Sternenpark-Projekt Reutlingen, der Tübinger Verein Papierpilz, die Nabu-Ortsgruppe Mötzingen, die Grund- und Hauptschule Lichtenstein und das Graf-Eberhard-Gymnasium Bad Urach.

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Erstellt:
10. Dezember 2014, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
10. Dezember 2014, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. Dezember 2014, 12:00 Uhr

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