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Durchwachsenes Wetter bremst Fahrradbranche
Ein Fahrradfahrer fährt über einen Radweg. Foto: Britta Pedersen/Archiv dpa/lsw
Friedrichshafen

Durchwachsenes Wetter bremst Fahrradbranche

Das durchwachsene Wetter hat im ersten Halbjahr 2016 das Wachstum in der Fahrradbranche gebremst.

30.08.2016
  • dpa/lsw

Friedrichshafen. Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) geht davon aus, dass der Absatz von Fahrrädern und E-Bikes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf bis acht Prozent zurückgegangen ist. Er schätze die Menge der verkauften Einheiten auf rund 2,7 Millionen, sagte der ZIV-Geschäftsführer Siegfried Neuberger am Dienstag bei der Fahrradmesse Eurobike in Friedrichshafen am Bodensee. Im Vorjahreszeitraum waren es rund drei Millionen.

Bis in den Juni sei beim Verbraucher keine rechte Fahrradstimmung aufgekommen, hieß es bei dem Verband. Auch die Produktion von Fahrrädern und E-Bikes habe mit 1,6 Millionen knapp unter dem Vorjahr gelegen. Durch den erneut gestiegenen Anteil von E-Bikes am Gesamtfahrradmarkt liege der Umsatz aber bisher auf Vorjahresniveau. Konkrete Zahlen nannte der Verband dazu nicht. E-Bikes sind im Schnitt teurer als Fahrräder ohne elektronischen Antrieb.

Die Messe Eurobike läuft von Mittwoch bis Sonntag. 1350 Aussteller zeigen in 13 Messehallen Trends und Neuheiten rund ums Rad. Die Veranstalter rechnen mit 46 000 Fachbesuchern und weiteren 35 000 Fahrradfans.

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30.08.2016, 14:39 Uhr | geändert: 30.08.2016, 12:40 Uhr
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