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Pasadena

"Dunkler Tag für den US-Fußball und Klinsmann"

Bei den Erklärungsversuchen für eine der bittersten Pleiten als US-Coach war Jürgen Klinsmann in den Katakomben des "Rose Bowl" längst das Lachen vergangen. "Eine Niederlage ist immer schwer zu schlucken, vor allem, wenn so viel auf dem Spiel steht.

12.10.2015
  • DPA

Pasadena Dass heißt, du musst noch härter arbeiten als bislang, um deine Ziele zu erreichen", betonte der 51-Jährige in Pasadena.

Wohlwissend, dass sein Job nach dem 2:3 gegen Mexiko in der Verlängerung mehr denn je auf dem Prüfstand steht. Nach der gescheiterten Titelverteidigung beim Gold Cup im Sommer verpassten die USA im Endspiel des Concacaf-Verbandes auch noch das Ticket zum Confederations Cup 2017 und damit ein mögliches Duell mit Deutschland.

So ließ die Kritik am System Klinsmann nicht lange auf sich warten. "Dies ist ein dunkler Tag für den US-Fußball und für Jürgen Klinsmann", meinte Ex-Nationalspieler Alexi Lalas. Man müsse sich die Dinge genau anschauen und fragen, ob sich der US-Fußball zurückbewege. "Ich sehe immer noch nicht das, was uns versprochen wurde, als Klinsmann seinen Job aufnahm - ein mehr auf Eigeninitiative ausgerichteter Stil."

Unterstützung erhielt er von Eric Wynalda, der neben Lalas auf dem Experten-Stuhl saß. Der frühere Bundesliga-Profi bemängelte eine "unamerikanische Einstellung" und "fehlende Identität" der Mannschaft. Zuvor hatte schon US-Rekordtorjäger Landon Donovan, der vor der WM 2014 von Klinsmann aussortiert worden war, bereits den Rauswurf des früheren Bundestrainers bei einer Niederlage gefordert.

Für Klinsmann, 51, war es gar ein doppelt schwarzer Samstag. Er ist beim US-Verband nicht nur als Trainer der A-Nationalmannschaft angestellt, sondern in seiner Funktion als Technischer Direktor auch für den Nachwuchs verantwortlich. Bereits kurz vor dem Mexiko-Match hatte die U 23 durch ein 0:2 gegen Honduras die direkte Qualifikation für Olympia 2016 verpasst.

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12.10.2015, 12:00 Uhr
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