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Landtagswahlkampf

Duell auf der Theaterbühne

Unverhofft, sagt der Volksmund, kommt oft. Dieses Mal traf die Überraschung Guido Wolf.

13.10.2015
  • BETTINA WIESELMANN

Was der CDU-Spitzenkandidat schon nicht mehr zu hoffen gewagt hatte, soll am 20. Januar 2016 Wirklichkeit werden: ein Duell zwischen dem christdemokratischen Herausforderer und dem grünen Amtsinhaber. Ministerpräsident Winfried Kretschmann habe Zeit. Ob denn auch er zusagen könne, wurde Wolf gestern per E-Mail von einem gewissen Werner Schretzmeier gefragt.

Na, und ob. "Die Menschen im Land haben ein Recht darauf, beide Politiker im direkten Duell zu erleben", begründet CDU-Wahlkampfleiter Thorsten Frei auf Anfrage Wolfs Zusage und fügte an: "Wir freuen uns."

Nun ist es ja nicht so, dass Wolf gar keine Gelegenheit zum heißbegehrten "direkten Aufeinandertreffen" hätte. Beide Herren gehen ihrem Kerngeschäft schließlich auch im Landtag nach, der eine als Regierungschef, der andere als Oppositionsführer. Eine Konstellation, die den verbalen Schlagabtausch vor zugegebenermaßen übersichtlichem Publikum jedenfalls prinzipiell ermöglicht.

Mehr Zuhörer und -schauer werden es am 20. Januar auf jeden Fall: Die Halle T1 des Stuttgarter Theaterhauses, das eben jener weit über die Landeshauptstadt bekannte Werner Schretzmeier seit 1985 leitet, fasst 1011 Sitz- oder 1300 Steh- und in der Mischung sogar 1630 Plätze.

Ob Wolf weiß, dass "Europas größtes soziokulturelles Zentrum", das "alle Formen theatralischer Darstellung" ermöglicht, immer auch Bühne für die etwas andere Kultur ist und ein bunteres Publikum als etwa die Oper anzieht? Ein Wolf in der Höhle des Löwen? Andererseits kann er schwerlich nur in seinem Revier bleiben, wenn er den Weg in die Villa Reitzenstein finden will.

Dass mit dem Ex-Nachtcafé-Moderator Wieland Backes und dem inzwischen pensionierten Fernseh-Chefredakteur Michael Zeiss zwei dem SWR eng verbundene Journalisten die Fragen stellen werden, lässt ans oben erwähnte Sprichwort denken. Keiner der beiden politischen Kontrahenten hätte gegen eine TV-Übertragung etwas einzuwenden.

Der Sender, der ein Duell abgelehnt und erfolglos ein "unsportliches" (Wolf) "Triell" zusammen mit SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid angeboten hatte, müsste über seinen Schatten springen. Bisher ist nur eine öffentlich-rechtliche Runde mit allen vier im Landtag sitzenden Spitzenkandidaten am 10. März geplant.

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13.10.2015, 12:00 Uhr
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