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Göhlert schwer verletzt

Dritte Liga: Heidenheimer mit Schienbeinbruch beim 1:2 in Jena

Die Aufstiegsaspiranten haben sich gleich in Position gebracht. Absteiger Rostock, Top-Favorit Sandhausen und Ex-Meister Eintracht Braunschweig feierten Siege zum Saisonstart in der dritten Fußball-Liga.

26.07.2010
  • WINFRIED VOGLER

Perfekter Saisonauftakt für den hochgewetteten SV Sandhausen: Die Nordbadener sind der erste Tabellenführer in der dritten Fußball-Liga. Auch ohne den an der Schulter verletzten Torjäger Regis Dorn gab das Team von Trainer Frank Leicht, das von 17 der 18 Trainer als erster Aufstiegskandidat eingestuft wurde, eine beeindruckende Visitenkarte ab. 4:1 (2:0) siegten die Kurpfälzer bei der Wasserschlacht an der Salzach gegen den gastgebenden SV Wacker Burghausen.

"Es ist alles rund gelaufen", sagte ein zufriedener Trainer Leicht. Freuen konnte er sich auch, dass Frank Löning mit zwei Treffern für Dorn in die Bresche sprang. "Dass 17 Trainer für Sandhausen als Favorit votiert haben, sehe ich als gutes Omen. Schon in der letzten Saison haben die Fachleute alles richtig gesehen", sagte der Trainer

Einen verheißungsvollen Start erwischte auch der VfB Stuttgart II. Auf eine sorgenfreie Spielzeit spekuliert deshalb Trainer Jürgen Seeberger. Der Einstieg ist mit dem 3:1 (3:0) gegen Rot-Weiß Erfurt auf jeden Fall gelungen. "Dieser Sieg ist der Lohn für eine harte und konzentrierte Vorbereitung", strahlte Kapitän Tobias Rathgeb (28). "Ich bin stolz, das junge Team zu führen." Mit der ersten Hälfte, in der die Cannstatter bereits ihren Sieg fix gemacht hatten, war der Zweitliga-erfahrene Seeberger sehr zufrieden. "Aber nicht hochzufrieden, weil wir über 90 Minuten nicht konzentriert genug gespielt haben."

Keinen Start nach Maß gab es dagegen für die beiden Drittliga-Vereine von der Ostalb. Der VfR Aalen unterlag beim früheren Erstligisten Hansa Rostock mit 0:3 (0:1). "Es war uns klar, dass Rostock ein dicker Brocken ist. Man darf nicht vergessen, wo wir herkommen", sagte Trainer Rainer Scharinger. Von der für Drittliga-Verhältnisse prächtigen Kulisse von 14 000 Zuschauern "waren wir in den ersten Minuten sicher etwas beeindruckt", räumte der Coach ein. "Das 0:2 nach 54 Minuten war dann die Vorentscheidung." Rostocks Manager Stefan Beinlich war erleichtert. "Der Sieg war wichtig, weil man ja vor dem ersten Spiel in einer neuen Liga nie genau weiß, wo man steht."

Während Neuling Aalen gleich zum Start das Tabellenende ziert, verlief auch der Auftakt für Nachbar 1. FC Heidenheim unbefriedigend. Beim dreimaligen DDR-Meister Carl Zeiss Jena verlor das Team von Trainer Frank Schmidt mit 1:2 (1:1). "Das war kein Gegner, bei dem man nicht einen Punkt hätte holen können", ärgerte sich Geschäftsführer Holger Sanwald. "Wir haben nicht zu unserem Rhythmus gefunden."

Schwerer als die Auftaktniederlage wiegt die Verletzung von Tim Göhlert. Der 25-jährige Abwehrspieler erlitt einen Schienbeinbruch. Bereits im Vorfeld zu dieser Partie war Stürmer Bastian Heidenfelder mit einem Adduktoreneinriss ausgefallen. "Das tut mehr weh als die Niederlage", sagte Sanwald.

Am Samstag kommt der VfB II nach Heidenheim Für Trainer Schmidt, der innerhalb seiner Ausbildung zum Fußball-Lehrer gerade ein dreiwöchiges Praktikum bei seinem eigenen Klub macht, gleich die richtige Herausforderung.

Dritte Liga: Heidenheimer mit Schienbeinbruch beim 1:2 in Jena
Schmerzhafter Abgang: Der Heidenheimer Tim Göhlert wird ins Krankenhaus gebracht. Foto: Vidata

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26.07.2010, 12:00 Uhr
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