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FC Bayern

Drei Volltreffer als Zeichen für Europa

Nach dem Triumph über PSG bekunden die Münchner auch verbal ihre Ansprüche in der Königsklasse.

07.12.2017
  • ARMIN GRASMUCK

München. Mia san mia – und was wollt ihr eigentlich? Der Triumph im Spitzenspiel gegen Paris Saint Germain hat den Profis des FC Bayern spürbar geholfen, die letzten Selbstzweifel nach dem mitunter stürmischen Herbst zu beseitigen. Dieses 3:1 im eigenen Stadion, das sich die Münchner mit ihrem in jeder Hinsicht beeindruckenden Auftritt verdient hatten, ließ sie vor guter Laune strotzen, breit die Schultern und flott formuliert die Analyse.

„Es wird hier so getan, als ob Paris einen Zaubertrank hätte“, sagte Thomas Müller – und wirkte dabei so bissig, wie die Bayern auf dem Platz agiert hatten. „Die haben natürlich in der Offensive sehr gute Spieler, aber man sollte mal ein bisschen runter vom Gas, wenn es darum geht, andere Mannschaften so hoch zu heben.“

Tatsächlich bewiesen die Bayern, dass die Gäste samt der hochgelobten Angriffsreihe mit den Superstars Neymar, Edinson Cavani und Kylian Mbappé, die in den ersten fünf Partien der Champions-League-Saison fünf Siege und stolze 24:1 Tore herausgeschossen hatten, mit der richtigen Strategie durchaus zu Fehlern getrieben und bezwungen werden können. Jupp Heynckes, der Trainer der Münchner, wählte eine relativ defensive Grundformation, die den Gästen konsequent die Spielfreude raubte. Mehr laufen, mehr Härte, so einfach schien es. Hatten sie den Ball erobert, schalteten die Bayern blitzschnell um und inszenierten mit kurzen, präzisen Pässe eigene Angriffe.

Der Führungstreffer, den Robert Lewandowski bereits in der achten Minute erzielte, fiel genauso wie die beiden Treffer des Mittelfeldspielers Corentin Tolisso nach druckvoll und konsequent dargebotenen Vorstößen.

Mannschaft mit Ambitionen

„Ich habe ja gesagt, dass der FC Bayern eine große Historie im Europapokal und in der Champions League hat“, so fasst es Heynckes zusammen. „Mit dem heutigen Spiel haben wir untermauert, dass wir nach wie vor nicht nur wettbewerbsfähig sind, sondern dass wir eine gute Mannschaft und Ambitionen haben.“

In der Schlussphase wurde deutlich, groß der Ehrgeiz der Münchner. Müller und Kollegen wirkten spürbar hin- und hergerissen. Wollten sie das positive Ergebnis sichern? Oder sollten sie es darauf anlegen, das 0:3 aus dem Hinspiel zu überbieten, um den Gruppensieg einzufahren? „Natürlich haben wir nach dem 3:1 gespürt, dass da noch was drin ist“, sagte Müller. „Die Vorgabe vom Trainer war so, dass wir auf jeden Fall das Spiel gewinnen wollen.“ Also punkteten sie souverän, wie geplant. Armin Grasmuck

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07.12.2017, 06:00 Uhr
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