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Gailingen

Drei Menschen mit Kohlenmonoxid-Vergiftung

Drei Menschen haben sich in einer Unterkunft für Asylbewerber in Gailingen (Kreis Konstanz) mit Kohlenmonoxid (CO) vergiftet - darunter ein Baby.

18.02.2018

Von dpa/lsw

Gailingen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatten Bewohner die Kohle für einen Ofen in einer Küche falsch erhitzt. Dadurch entstanden am Samstag giftige Dämpfe. Ein sieben Monate alter Junge erlitt eine Vergiftung - ebenso wie die 35 Jahre alte Mutter und ein weiterer Bewohner (18). Insgesamt 22 Bewohner mussten die Unterkunft verlassen. Nach dem Lüften konnten sie laut Polizei wieder hinein. Die Vergifteten wurden ambulant im Krankenhaus behandelt und konnten danach ebenfalls wieder nach Hause.

Das sehr giftige Kohlenmonoxid (CO) ist ein brennbares, farb- und geruchloses Gas. Es entsteht unter anderem, wenn Material wie Holz, Kohle oder Gas ohne genügend Sauerstoff verbrennen - etwa in geschlossenen Räumen oder bei defekten Heizanlagen. CO blockiert den Transport von Sauerstoff im Blut. Folgen sind Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Bewusstlosigkeit sowie Tod durch Ersticken.

Zuletzt kam es im Südwesten immer wieder zu Vergiftungen durch CO. Anfang Februar starb eine Familie in Esslingen dadurch - wohl wegen Problemen an der Heizungsanlage des Hauses.

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Erstellt:
18. Februar 2018, 14:54 Uhr
Aktualisiert:
18. Februar 2018, 13:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2018, 13:00 Uhr

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