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US-Mutter GM will erste Einschätzung liefern

Drei Investoren ringen um Opel

Drei Angebote liegen für die Zukunft von Opel auf dem Tisch. Damit befassen sich heute die Bundesregierung und der Mutterkonzern General Motors.

22.07.2009

Im Übernahmekampf um den Autobauer Opel prüft nun auch die Bundesregierung die drei Angebote. Diese seien bei der zuständigen interministeriellen Task Force eingetroffen, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums in Berlin. Zuständig für die Auswahl des Vertragspartners ist zunächst aber der Opel-Mutterkonzern General Motors. Der US-Konzern will der Bundesregierung eine erste Einschätzung dazu geben. Von dem Informationstreffen von Regierungsbeamten und GM-Vertretern seien keine Entscheidungen zu erwarten, hieß es. GM hatte am Montag bestätigt, dass drei Angebote eingegangen sind, ohne Namen zu nennen. Informell wurde bekannt, dass sowohl der kanadische Zulieferer Magna als auch der Finanzinvestor RHJ und der chinesische Hersteller BAIC ihre Unterlagen eingereicht haben. Die Konzepte der Bieter sind ebenfalls durchgesickert: Magna will mit der staatlichen russischen Sberbank bei Opel einsteigen. Als Kooperationspartner ist zudem der russische Hersteller GAZ im Gespräch. Die GAZ-Gruppe erhofft sich eine Strukturhilfe, im Gegenzug soll Opel das Vertriebsnetz der Russen nutzen. "Newopel " soll sich in Russland die Vertriebsrechte der US-Konzern-Marke Chevrolet mit General Motors (GM) teilen und die Produktion möglicherweise übernehmen. Das Konzept setzt stark auf eine Absatzsteigerung in Russland. Magna und die Sberbank streben jeweils 27,5 Prozent an "Newopel " an, 10 Prozent soll die Belegschaft übernehmen, 35 Prozent die Ex-Konzernmutter GM. RHJ International will Opel sanieren. Der Finanzinvestor hält sich die Option offen, den Autobauer gewinnbringend zu verkaufen. Möglicher Käufer wäre GM. Das stößt bei Opel auf Widerstand, könnte für GM aber interessant sein. RHJ möchte 50,1 Prozent der Anteile, 39,9 Prozent soll GM behalten. 10 Prozent soll die Belegschaft übernehmen. Der Opel-Betriebsrat lehnt dies ab. Er fürchtet, dass GM weiterhin das Sagen haben könnte. BAIC hat es vor allem auf die Technologie von Opel abgesehen. Der Hersteller, der 2008 nur rund 12 000 Fahrzeuge produzierte, bietet aber einen besseren Zugang zum Wachstumsmarkt China. Bundesregierung und Betriebsrat befürchten den Know-How-Abfluss. BAIC will 51 Prozent an Opel, GM soll 49 Prozent behalten. AP/dpa

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22.07.2009, 12:00 Uhr
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