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Börsenparkett

Doping für die Aktienmärkte

Auf einmal ist die miese Stimmung weg. Um 3 Prozent rückte der Dax in der vergangenen Woche vor.

21.01.2019

Von Rolf Obertreis

Frankfurt. Seit Ende 2018 hat er zur Überraschung von Experten 6 Prozent zugelegt. Wieder ist es der Handelsstreit zwischen den USA und China, der für Bewegung am Aktienmarkt sorgt. Diesmal nach oben. Auch die Börsianer vernehmen Signale, dass sich beide Seiten bald einigen könnten. Fakten gibt es freilich nicht. Als Doping für die Börse bezeichneten Beobachter diese erstaunliche Entwicklung. Vom Brexit war kaum noch die Rede und auch nicht vom Plan B, den Theresa May vorlegen will. Auch die gedämpften Konjunkturaussichten spielten keine Rolle mehr.

Auch der Rat der Europäischen Zentralbank wird der Börse in seiner ersten Sitzung in diesem Jahr nicht dazwischenfunken. Der Leitzins bleibt bei null, frühestens im Herbst ist mit einer leichten Anhebung zu rechnen. Hoffnung keime mit Blick auf China auf, sagt Andreas Hürkamp von der Commerzbank. „China hat begonnen, mit einer expansiven Geld- und Fiskalpolitik gegenzusteuern“. Die Regierung gibt mehr Geld zur Stützung der holprig laufenden Konjunktur.

Manche Beobachter mahnen dennoch zur Vorsicht. Vor allem wegen des Brexits blieben die Märkte nervös, sagt Jens Herdack von der Weberbank. Auch den Streit in den USA um Haushalt und Mauer blendeten die Märkte aus. Etlichen Experten sehen zudem besorgt auf die weltweit höheren Schulden von 244 Billionen Dollar. Vor der Finanzkrise 2008 waren es „nur“ 173 Billionen.

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Erstellt:
21. Januar 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Januar 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Januar 2019, 06:00 Uhr

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