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Abgas-Skandal

Dobrindt mit Umrüst-Plänen von VW zufrieden

Volkswagen kommt im Abgas-Skandal einen kleinen Schritt voran: Verkehrsminister Alexander Dobrindt ist mit den Umrüstungsplänen zufrieden.

01.12.2015
  • DPA

Berlin/Wolfsburg. Volkswagen hat die deutschen Behörden mit seinen Umbauplänen für Millionen manipulierte Dieselautos vorerst zufriedengestellt. "Unser Eindruck der Umrüstungskonzepte ist positiv", ließ Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) mitteilen. Auch für den kleinen 1,2-Liter-Motor hat VW inzwischen beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen Vorschlag eingereicht, mit dem das Aggregat die Abgasgrenzwerte in Europa einhalten soll.

Das bestätigte ein KBA-Sprecher. Wie beim 2-Liter-Motor soll hier ein Software-Update ausreichen. Die vorgeschlagenen Lösungen müssten nun noch endgültig für jedes einzelne Modell abgenommen werden, sagte ein KBA-Sprecher. Für den 1,6- und 2-Liter-Motor hat die Behörde den Umbauvorschlägen laut VW bereits schriftlich zugestimmt. Beim 1,6-Liter-Motor soll zusätzlich zu einem Software-Update ein kleines Kunststoffgitter hinter dem Luftfilter eingebaut werden, um die Grenzwerte für das gesundheitsschädliche Stickoxid auf dem Prüfstand einzuhalten.

Der VW-Konzern hatte eine verbotene Software in Millionen Autos eingebaut, die erkennt, wenn ein Auto getestet wird und den Stickoxidausstoß dann unter die Grenzwerte drückt. Wie hoch der Stickoxidausstoß beim Prüfstandtest ohne diese Software über den Grenzwerten gelegen hätte, wisse man bei VW nicht, sagte ein VW-Sprecher auf Anfrage. Das sei nicht gemessen worden.

Im Januar soll der Rückruf beginnen. In Deutschland müssen 2,46 Mio. Autos aus dem VW-Konzern zurück in die Werkstatt, darunter rund 1,54 Mio. Autos der Marke VW, 531 813 Audi, 104 197 Seat und 286 970 Skoda. Der Konzern habe das Ziel, dass Autofahrer weder einen höheren Verbrauch noch eine geringere Motorleistung hinnehmen müssen, kündigte ein Sprecher an. Versprechen kann VW das aber noch nicht. EU-weit müssen 8,5 Mio. Autos wegen zu hoher Stickoxidwerte überholt werden, weltweit sind es bis zu 11 Millionen - mehr als eine Jahresproduktion des Konzerns.

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01.12.2015, 08:30 Uhr
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