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Diskussion um Moschee belastet politisches Klima
Frank Mentrup (SPD), Oberbürgermeister von Karlsruhe während eines Interviews. Foto: Uli Deck/Archiv dpa/lsw
Karlsruhe

Diskussion um Moschee belastet politisches Klima

Die Diskussion um eine geplante Moschee belastet das politische Klima in Karlsruhe.

16.08.2016
  • dpa/lsw

Karlsruhe. Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) wies Vorwürfe aus der CDU zurück, es würden Geheimverhandlungen geführt und die Öffentlichkeit sei nicht ausreichend informiert. Hintergrund ist der Plan des türkischen Moscheeverbands Ditib, eine repräsentative Moschee in der Stadt zu bauen. Darüber werde seit 2013 gesprochen, alle Fraktionen seien informiert, sagte Mentrup am Dienstag. Es bestehe aber Einigkeit, das Vorhaben auch vor dem Hintergrund der politischen Diskussion um die Rolle von Ditib im Moment nicht voranzutreiben.

Mentrup warf der CDU Populismus vor. Sie schüre Ängste mit Begriffen wie Großmoschee und der Aussage, Karlsruhe sei nicht Mekka. «Mein Vertrauensverhältnis zur CDU-Fraktion ist erheblich gestört», sagte der Oberbürgermeister. Es sei überhaupt noch nicht klar, ob Ditib sich ein in der Diskussion stehendes Gewerbegrundstück im Westen der Stadt leisten könne oder es erwerben wolle. Ditib unterhält aktuell eine Moschee im Osten der Stadt. In Karlsruhe gibt es mehr als zehn Moscheen und muslimische Gebetsräume.

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16.08.2016, 14:15 Uhr | geändert: 16.08.2016, 13:10 Uhr
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