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Stuttgart/Berlin

Dieselfonds: Land kritisiert ausländische Autohersteller

Im Zusammenhang mit dem Diesel-Fonds für saubere Luft in den Städten kritisiert die grün-schwarze baden-württembergische Landesregierung ausländische Automobilhersteller: «Es ist schwer nachvollziehbar, dass die ausländischen Hersteller sich nicht beteiligen.

02.02.2018

Von dpa

Winfried Kretschmann spricht bei einer Konferenz. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv dpa

Stuttgart/Berlin. Immerhin machen ihre Autos einen Großteil des Verkehrs aus. Umso begrüßenswerter ist es, dass die deutschen Hersteller den Anteil übernehmen», sagte ein Sprecher von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) den «Stuttgarter Nachrichten» und der «Stuttgarter Zeitung» (Samstag).

Deutlicher wird sein grüner Parteikollege, Verkehrsminister Winfried Hermann, in den Zeitungen auch gegenüber der heimischen Industrie: «Es ist höchste Zeit, dass die Autohersteller ihrer Pflicht nachkommen, für eine Senkung der Luftbelastung zu sorgen. Seit den Diesel-Gipfeln der Bundesregierung ist viel zu wenig passiert. Angesichts der Milliarden-Gewinne der Automobilkonzerne ist es nur recht und billig, dass sie einen finanziellen Beitrag zur Luftreinhaltung in den Städten leisten.»

Wegen der Weigerung ausländischer Anbieter zahlen die deutschen Autokonzerne nun doch mehr Geld in einen Fonds für saubere Luft in Städten ein. Volkswagen, Daimler und BMW übernehmen den für die gesamte Autobranche vorgesehenen Anteil von 250 Millionen Euro komplett. Mit der Zusage der drei deutschen Hersteller kommt der vom Bund ins Leben gerufene Förderfonds für kommunale Maßnahmen gegen zu viele Diesel-Abgase nun auf das volle Volumen von einer Milliarde Euro. Die Bundesregierung hatte 750 Millionen Euro zugesagt.

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Erstellt:
2. Februar 2018, 18:16 Uhr
Aktualisiert:
2. Februar 2018, 18:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. Februar 2018, 18:10 Uhr

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