Die unterschiedlichen Arten von Radaufhängungen

Unter der Radaufhängung ist das Fahrwerk zu verstehen, welche die Verbindung zwischen Rad und Fahrzeug herstellen. Hierbei gibt es einige Elemente, welche das Fahrverhalten beeinflussen, hierzu gehören die Stoßdämpfer, die Spiralfedern oder aber auch die Querlenker und die Stabilisatoren. Die Räder werden wiederum unter anderem durch die Radlagerträger, Querlenker und durch die Radlager geführt.

20.04.2021

Bild: pixabay

Weshalb benötigt ein Fahrzeug eine Autoradaufhängung?

Die Radaufhängung ist ein bewegliches Element zwischen Fahrzeug und Räder. Diese Elemente sorgen auch dafür, dass eine sichere Fahrt überhaupt möglich ist. Zusätzlich sorgen diese Elemente aber auch für ein komfortables Fahrgefühl, denn je nach Preisklasse werden schlechte Straßenoberflächen entsprechend ausgeglichen über eine Stoßreduktion.

Die Radaufhängung an sich soll aber in erster Linie die Schwingungen dämpfen oder aber auch die Lenkbewegungen weiterleiten. Sollte es doch zu einem Stoß kommen, dann sollen hierüber die Räder elastisch nachgeführt werden. Die Konstrukteure eines Fahrzeugs müssen dabei berücksichtigen, dass die Radaufhängung äußerst leicht gebaut werden muss, damit die ungefederte Masse des Autos gering gehalten wird.

Diese Arten einer Radaufhängung kommen zum Einsatz

Starrachse

Auf dem Markt finden sich unterschiedliche Arten, wobei der Klassiker schlechthin die sogenannte Starrachse ist. Bei dieser Variante werden die starren Achsbrücken und die beiden Radträger mit den beiden Fahrzeugseiten verbunden. Die Konsequenz dabei könnte aber auch sein, dass die Achsbrücke versagen könnte, dies wird als Achsbruch bezeichnet.

Dennoch ist die Starrachse sehr beliebt bei den Konstrukteuren und dies bereits seit den 1930er-Jahren. Mittlerweile gibt es aber auch immer mehr Fahrzeuge mit einer Einzelradaufhängung, da diese zu weniger Problemen führt. Eigentlich gängig ist die Starrachse aber bei LKWs und Geländefahrzeugen.

Einzelradaufhängung

Die Einzelradaufhängung sorgt dafür, dass einzelne Räder unabhängig voneinander geführt werden können. Dies führt wiederum dazu, dass die Lenkung erleichtert wird. Die Vorderachse ist damit in der Regel mit Lenker, Federbein Radaufhängungen, Pendelachsen oder mit sogenannten Schwingen ausgestattet.

Im Bereich der Hinterachse gibt es entsprechend Pendelachsen, Längslenkerachsen, Schräglenkerachsen, Doppelquerlenkerachsen, Schwertlenkerachsen oder Mehrlenkerachsen. Dies ist bei PKWs stets gefragt und daher haben Hersteller wie Lemförder entsprechend hierfür Teile produziert.

Damit ein Rad aber unabhängig voneinander dämpft und federt, wird wie bereits erwähnt, entweder ein Quer-, Schräg-, Mehrfach- oder Längslenker vorausgesetzt.

Wie ist eine Radaufhängung aufgebaut?

Bei jedem einzelnen Rad ist auch ein Radträger vorhanden, welcher wiederum über ein Radlager und eine Radnabe zusammengesetzt ist. Bei der Antriebsachse gibt es zusätzlich auch noch eine Antriebswellenverbindung, wobei die nicht angetriebenen Fahrzeugräder über eine integrierte Radbremse verfügen. Somit wird der Bremsdrehmoment mithilfe der Antriebswelle übertragen. Auf diesem Wege wird die Fahrzeugmasse reduziert. Zur Radaufhängung selbst zählen auch die Lenker, Gelenke, Federn und die Stoßdämpfer.

Fazit

Die unterschiedlichen Arten einer Radaufhängung unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. In den heutigen Fahrzeugen werden insbesondere in Bereich der gelenkten Vorderachse Einzelradaufhängungen verbaut – teilweise aber auch die Starrachse oder Halbstarrachse, diese werden hingegen im Bereich der Hinterräder montiert. Damit der Komfort für die Fahrzeuginsassen sich verbessert, kann das Fahrwerk aber auch geändert werden. Dies ist aber kein Muss, jedoch sollte stets die Sicherheit des Fahrwerks überprüft werden, weshalb regelmäßige Inspektionen in einer KFZ Werkstatt durchzuführen sind.

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Erstellt:
20. April 2021, 14:48 Uhr
Aktualisiert:
20. April 2021, 14:48 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. April 2021, 14:48 Uhr

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