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Lichte Stadtansichten

Die sechste Luminale zeigt in Frankfurt und anderen Rhein-Main-Orten 175 leuchtende Installationen

In Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet findet die sechste Luminale statt: Rund 175 Projekte der Lichtkunst werden bis Ende der Woche präsentiert.

17.04.2012

Von EPD/DPA

Frankfurt Die sechste Lichtkunst-Ausstellung Luminale im Rhein-Main-Gebiet rückt den geplanten Kulturcampus in Frankfurt-Bockenheim und den benachbarten Palmengarten in den Mittelpunkt. Die Schau präsentiert bis Freitag rund 175 Installationen, Ausstellungen und Veranstaltungen.

Straßen und Plätze, Hochhäuser und Kirchen, Museen und Galerien zeigen sich in einem anderen Licht. Neben dem Schwerpunkt der Frankfurter City gibt es Programmpunkte in Offenbach, Mainz, Darmstadt und Wiesbaden. In Frankfurt und Offenbach verbindet abends eine eigene, kostenlose Buslinie im Zehn-Minuten-Takt die wichtigsten Ereignisorte.

Unter den Ausstellungen in Frankfurt befindet sich das Lichtkunstwerk "Tanzende Wasser" des Lyoner Designers Jacques Fournier im Palmengarten. Die Illumination des Teichs mit Springbrunnen bleibt über die Luminale hinaus erhalten. Der Sauriersaal des Senckenberg-Museums wird mit Lichtprojektionen und Klang erfüllt: So fand dort zur Eröffnung der Luminale am Samstagabend das Licht-Klangkonzert "Bones n Beats" von Kurt Laurenz Theinert statt.

Fassaden wie die des Commerzbank- und des FBC-Hochhauses oder des Hauptbahnhofs werden in Licht getaucht, der Innenraum eines Containerschiffs am Mainufer wird in eine Licht- und Klanginstallation verwandelt.

Auch Kirchen beteiligen sich: Auf dem Turm der evangelischen Matthäuskirche im Bankenviertel präsentiert der Darmstädter Künstler Ralf Kopp die Installation "Kreuz oder Kreuzigung", ein an dem Kreuz befestigtes, leuchtendes Fragezeichen. In der evangelischen Johanniskirche in Bornheim interpretieren Lichteffekte, Orgel und Naturklanginstrumente das Geschehen der Schöpfung.

Seit zehn Jahren beleuchtet die Luminale alle zwei Jahre die städtebauliche Entwicklung in Frankfurt und den Umgang mit umweltfreundlicher Beleuchtung - bei dem Festival der Lichter spielen aber auch Videos, Klänge und Wasser eine Rolle. Die raum- oder fassadengroßen Installationen "verändern die Atmosphäre in der Stadt", wie es der Projektleiter Helmut M. Bien formuliert.

Die Holzskulptur "OVO", eine begehbare Installation von Odeaubois und ACT Lighting Design, vor der Frankfurter Katharinenkirche. Foto: dpa

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Erstellt:
17. April 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
17. April 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. April 2012, 12:00 Uhr

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